Das Wichtigste in Kürze
Kurzübersicht der Canada Life GENERATION private plus
Die fondsgebundene Rentenversicherung „GENERATION private plus“ ist ein Vorsorgeprodukt, das mehrere Funktionen miteinander kombiniert: Sie dient einerseits dem langfristigen Vermögensaufbau sowie der Altersvorsorge und kann zusätzlich zur Absicherung existenzieller Risiken genutzt werden.
Anders als ein klassischer ETF- oder Fondssparplan wird hier steuerlich vorteilhaft "im Versicherungsmantel" investiert und das Produkt lässt sich mit optionalen Garantien ausgestalten. Dabei lassen sich die Fonds bis zu 20x pro Jahr kostenfrei wechseln oder der Betrag anpassen.
Bei der Anlagegestaltung der GENERATION private plus haben Kunden umfangreiche Wahlmöglichkeiten. Je nach persönlichem Risikoprofil kann die Ausrichtung eher:
- chancenorientiert (höherer Aktienanteil, höhere Renditechancen) oder
- sicherheitsorientiert (stabilere Anlagen wie Anleihen oder konservative Fonds)
gewählt werden. Zusätzlich stehen spezielle Konzepte wie Multi-Asset-Strategien oder geglättete Fondsmodelle zur Verfügung.
Die eingezahlten Beiträge können in unterschiedliche Investmentbausteine fließen: Darunter klassische Fonds und ETFs, ein automatisiertes Portfoliomanagement oder der sogenannte Unitised-With-Profits-Fonds (UWP-Fonds).
Der UWP-Fonds nimmt eine besonders Rolle im Produkt ein, da er Renditechancen mit einer Glättungsmechanik und Garantieelementen kombiniert. Ob und für welche Zielgruppen dies sinnvoll ist, klären wir im Laufe unserer Analyse. Dabei sollten auch die anfallenden Kosten beachtet werden.
Insgesamt kommt es auf einige wichtige Faktoren an, wie gut eine Rentenversicherung tatsächlich ist: Ablaufleistung, Effektivkosten und Rentenfaktor sind dabei nur einige der entscheidenden Aspekte.
Dieser Testbericht widmet sich der Analyse des Canada Life GENERATION private plus sowie der konkreten Ausgestaltung des Tarifs:
- Funktionsweise, Klauseln, Ablaufleistung, Kosten und mehr.
- Passende Ausgestaltung und wichtige Details.
- Erfahrungen, Kundenmeinungen, Bewertungen und Gesamtfazit zu Canada Life GENERATION private plus
Außerdem möchten wir auf unsere Empfehlungen und unseren Testsieger für Rentenversicherungen hinweisen: Denn es gibt durchaus empfehlenswerte Alternativen zu Canada Life GENERATION private plus, welche bei geringeren Kosten eine höhere Ablaufleistung ermöglichen!
Tipp: Bei Verträgen für die Altersvorsorge kommen über die Laufzeit hinweg oft mehrere 10.000 € oder sogar mehrere 100.000 € an angespartem Kapital zusammen. Hier lohnt es sich also besonders, sowohl Kosten als auch Performance zu analysieren, um den passenden Vertrag zu wählen!
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Kosten der GENERATION private plus im Vergleich mit unserem Testsieger
Die Gesamtkosten der GENERATION private plus setzen sich aus verschiedenen Gebührenarten zusammen. Dazu gehören die Abschluss- und Vertriebskosten (Alphakosten), die normalerweise innerhalb der ersten fünf Jahre mit den Beiträgen verrechnet werden. Diese betragen in unserer Musterrechnung (100 Euro Monatsbeitrag, 30 Jahre Laufzeit) 4,75 % und sind auf die ersten 5 Jahre verteilt. Außerdem sind in unserer Musterberechnung Beitragskosten (Betakosten) von 16,50 - 2,62 % pro Jahr einkalkuliert. Kosten auf das Vertragsguthaben werden in Höhe von 1,25 - 0,65 % erhoben. Der höhere Wert gilt bei Beitragsfreistellung, während der niedrigere Betrag für den "Normalfall" gilt – also bei laufendem Beitrag. Fixe jährliche Stückkosten, sogenannte Kappakosten fallen in Höhe von 60 Euro an. Die Effektivkostenquote beträgt damit in unserem Beispiel bei einem monatlichen Beitrag von 100 Euro 1,51 %.
In der nachfolgenden Tabelle siehst du die Kosten sowie mögliche Ablaufwerte für unsere Musterberechnung (100 Euro Monatsbeitrag, 30 Jahre Laufzeit)
Gebührenart | Canada Life GENERATION private plus | Testsieger |
|---|---|---|
Abschluss- und Vertriebskosten (Alphakosten) | 4,75 % (verteilt auf 5 Jahre) | 0 % |
Beitragskosten (Betakosten) | 16,40 % in den ersten 10 Jahren, danach 2,62 % | 0 % |
Kosten auf das Vertragsguthaben (Gammakosten) | 1,25 - 0,65 % p.a. (1,25 % beitragsfrei, 0,65 % mit laufendem Beitrag) | 0,30 % |
fixe Kosten unabhängig des Beitrags (Kappakosten) | 60 Euro pro Jahr (können sich gemäß §27 erhöhen) | 36 Euro pro Jahr |
Effektivkostenquote (exkl. Fondskosten) (berechnet bei 100 Euro mtl., 6% Wertentwicklung p.a. und 30 Jahren Laufzeit) | 1,51 % | 0,392 % (inkl. 500 Euro Honorar) |
Ablaufwert mit 67 (berechnet bei 100 Euro mtl., 6% Wertentwicklung p.a. und 30 Jahren Laufzeit) | 239.500 € | 345.395 € |
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Startoption in der GENERATION private plus
Grundsätzlich lässt sich in die fondsgebundene Rentenversicherung „GENERATION private plus“ erst ab einem monatlichen Sparbetrag von 50 Euro investieren.
Durch die sogenannte Startoption wird jedoch ein Einstieg bereits ab 20 Euro ermöglicht. Diese Option richtet sich vor allem an Anleger, die früh mit dem Vermögensaufbau beginnen möchten, sich aber anfangs noch keine höheren monatlichen Beiträge leisten können oder wollen. Der Einstieg ab 20 Euro monatlich ist nur möglich, wenn der Beitrag innerhalb eines Zeitraums von bis zu fünf Jahren schrittweise auf einen zuvor festgelegten Zielbetrag von mindestens 50 Euro erhöht wird.
Das Modell funktioniert so, dass der Beitrag jährlich ansteigt. Hier ein konkretes Beispiel ohne Dynamik mit 20 Euro Startbetrag und 50 Euro Zielbetrag:
- 1. Jahr: 20 € monatlich
- 2 Jahr: 26 € monatlich
- 3. Jahr: 32 € monatlich
- 4. Jahr: 38 € monatlich
- 5. Jahr: 44 € monatlich
- Ab dem 6. Jahr der Zielbetrag: 50 € monatlich
Dieses typische Beispiel beginnt im ersten Jahr mit 20 Euro monatlich und erhöht sich dann kontinuierlich. Ab dem sechsten Jahr wird schließlich der Zielbeitrag von 50 Euro monatlich erreicht und konstant weitergeführt. Dieses Prinzip lässt sich flexibel auf andere Beitragshöhen übertragen wie etwa von 50 Euro Startbeitrag auf 150 Euro Zielbeitrag innerhalb derselben Zeitspanne.
Der Vorteil dieser Struktur liegt vor allem im frühen Einstieg. Durch den Zinseszinseffekt kann selbst ein kleiner Anfangsbetrag langfristig einen spürbaren Unterschied im Vermögensaufbau machen. Je früher investiert wird, desto länger kann das Kapital am Markt arbeiten und von Wertsteigerungen profitieren. Gleichzeitig bleibt die finanzielle Belastung zu Beginn überschaubar, was insbesondere für Berufseinsteiger oder Personen mit wachsendem Einkommen attraktiv ist.
Trotzdem darf man sich nicht blenden lassen: Mit steigenden Beiträgen erhöht sich auch die langfristige finanzielle Verpflichtung, und die tatsächliche Rendite hängt weiterhin von der gewählten Anlagestrategie sowie den Kosten des Produkts ab.
Kurz: Die Startoption ist ein hilfreiches Instrument, um den Einstieg zu erleichtern, ersetzt aber nicht die kritische Auseinandersetzung mit dem Gesamtprodukt!
Zusatzoptionen bei GENERATION private plus
Neben der Investmentkomponente bietet GENERATION private plus eine Reihe von Zusatzoptionen, mit denen sich der Vertrag gezielt um wichtige biometrische Risiken erweitern lässt.
- Berufsunfähigkeitsrente
- Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit
- Leistung bei bestimmten schweren Krankheiten
- Leistung Besonderer Todesfallschutz
Diese Bausteine verfolgen das Ziel, die Altersvorsorge auch dann abzusichern, wenn unvorhergesehene Ereignisse die finanzielle Situation des Versicherten erheblich beeinträchtigen.
Die Berufsunfähigkeitsrente sorgt im Ernstfall für ein laufendes Einkommen, wenn der Versicherte seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Ergänzend dazu kann eine Beitragsbefreiung vereinbart werden: Tritt eine Berufsunfähigkeit ein, übernimmt der Versicherer die weiteren Beiträge zur Altersvorsorge. Dadurch bleibt der Vermögensaufbau bestehen, auch wenn das eigene Einkommen wegfällt.
Mit der Zusatzoption „Leistung bei bestimmten schweren Krankheiten“ wird hingegen eine einmalige Kapitalzahlung ausgelöst, sobald eine der definierten Erkrankungen eintritt.
Ergänzt wird das Ganze durch den besonderen Todesfallschutz, der im Todesfall eine zusätzliche Leistung an die Hinterbliebenen vorsieht und so die Familie finanziell absichern kann.
Generell ist wichtig zu verstehen, dass jeder zusätzliche Baustein die Komplexität erhöht und zusätzliche Kosten verursacht, die sich langfristig auf die Rendite auswirken.
Zusatzoption "Leistung bei bestimmten schweren Krankheiten"
Betrachten wir einmal den Zusatz "Leistung bei bestimmten schweren Krankheiten" etwas genauer. Dabei handelt es sich um eine ergänzende Absicherung, die im Falle einer schweren Erkrankung eine einmalige Kapitalzahlung vorsieht.
Diese Zahlung ist nicht zweckgebunden und kann vom Versicherten frei verwendet werden – beispielsweise für medizinische Behandlungen, den Ausgleich von Einkommensverlusten oder zur finanziellen Stabilisierung in einer belastenden Lebensphase.
Die Leistung wird ausgelöst, wenn eine der vertraglich definierten schweren Krankheiten eintritt. Insgesamt sind 33 Krankheitsbilder bei der GENERATION private plus abgesichert, die in den Versicherungsbedingungen konkret festgelegt sind. Ein Vorteil dieser Zusatzoption liegt in der vergleichsweise einfachen Gesundheitsprüfung: Für Versicherungssummen bis zu 75.000 Euro sind lediglich vier Gesundheitsfragen zu beantworten, was den Abschluss deutlich unkomplizierter macht als bei vielen klassischen Absicherungsprodukten.
Ein weiteres Merkmal ist das sogenannte „Multi-Pay“-Prinzip. Sollte nach einer ersten Leistung eine weitere versicherte schwere Krankheit eintreten, wird unter bestimmten Bedingungen erneut eine Auszahlung geleistet und das in der Regel in Höhe von 50 Prozent der ursprünglich vereinbarten Versicherungssumme. Dadurch kann der Versicherungsschutz auch bei mehrfachen Krankheitsereignissen greifen und bietet eine zusätzliche finanzielle Absicherung über den ersten Leistungsfall hinaus.
Wichtig: Es sollte immer berücksichtigt werden, dass solche Bausteine zusätzliche Kosten verursachen und somit die Gesamtperformance des Vertrags beeinflussen können.
Außerdem sollte geprüft werden, ob diese Option wirklich für die persönliche Situation notwendig und sinnvoll ist. Wer beispielsweise bereits anderweitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Absicherung bei schweren Krankheiten hat, sollte Überschneidungen prüfen.
"JuniorLifePlan" als Lösung für die Kinder
Mit dem sogenannten „JuniorLifePlan“ bietet GENERATION private plus auch eine speziell auf Kinder zugeschnittene Variante der Altersvorsorge. Die Grundidee bleibt dabei identisch: Es handelt sich um eine fondsgebundene Rentenversicherung, die langfristigen Vermögensaufbau mit optionalen Absicherungsbausteinen kombiniert. Dieses Mal allerdings mit dem Fokus, frühzeitig für die nächste Generation vorzusorgen.
Ein wesentlicher Vorteil liegt im sehr frühen Einstieg und auch hier kommt die Startoption zum Einsatz: Eltern können beispielsweise mit einem Beitrag von 20 Euro monatlich beginnen, der sich innerhalb von fünf Jahren schrittweise auf 50 Euro erhöht und ab dem sechsten Jahr konstant weitergeführt wird.
Darüber hinaus bietet der JuniorLifePlan ähnliche Flexibilitäten wie die Erwachsenenvariante. Beiträge können angepasst, zusätzliche Einzahlungen vorgenommen oder bei Bedarf Kapital entnommen werden. Optional lassen sich auch Risikobausteine integrieren, etwa eine Absicherung bei schweren Krankheiten, um das Kind zusätzlich finanziell zu schützen.
Notfalloption
Ein weiterer Baustein innerhalb von „GENERATION private plus“ ist die sogenannte Notfalloption, die zusätzliche Flexibilität in finanziell schwierigen Situationen bieten soll. Sie ermöglicht es, kurzfristig auf angespartes Kapital zuzugreifen und eine Auszahlung von bis zu etwa 25.000 Euro zu erhalten. Damit kann der Vertrag in unerwarteten Lebenslagen (also etwa bei finanziellen Engpässen oder unvorhergesehenen Ausgaben) als Liquiditätsreserve dienen. Allerdings sollte dabei berücksichtigt werden, dass jede Entnahme das angesparte Kapital reduziert und sich somit unmittelbar auf die spätere Rentenleistung auswirkt.
Entnahmemöglichkeiten sind in guten Rentenversicherung generell üblich. Ein Highlight ist die Notfalloption daher nicht.
Duo-Option
Ergänzend dazu bietet das Produkt die sogenannte Duo-Option, die vor allem für Paare oder gemeinsame Vorsorgelösungen interessant ist. Sie ermöglicht es, einen Vertrag mit zwei versicherten Personen und/oder zwei Versicherungsnehmern abzuschließen. Der Abschluss erfolgt dabei grundsätzlich über den regulären Antrag, der von allen beteiligten Personen unterschrieben werden muss. Zusätzlich wird im Feld „Nebenabrede“ des Hauptantrags die Bezeichnung „Duo-Option“ vermerkt, um diese besondere Vertragskonstellation festzuhalten.
Da mehrere Personen mit unterschiedlichen Rechten und Pflichten eingebunden sind, sollte jedoch intensiv geprüft werden, ob diese Variante für die jeweilige Situation sinnvoll ist und wie Auszahlungen steuerlich behandelt werden.
Tipp zur Vorgehensweise beim Ausfüllen: Wenn der GENERATION private plus mit Einmalbetrag mit zwei versicherten Personen und/oder zwei Versicherungsnehmern abgeschlossen werden soll, dann füllt man den Antrag normal aus und von allen Beteiligten unterschrieben. In das Feld "Nebenabrede" des Hauptantrages wird "Duo-Option" eingetragen.
Fondsauswahl: Worin investiert man bei der GENERATION private plus?
Der eigentliche „Investmentmotor“ von GENERATION private plus ist für die spätere Ablaufleistung und die im Vertrag erzielte Rendite entscheidend.
Anleger haben dabei die Möglichkeit, ihr Portfolio individuell zusammenzustellen und aus verschiedenen Anlagebausteinen zu wählen. Dazu zählen klassische Einzelfonds wie Aktien-, Renten-, Misch- oder Indexfonds (ETFs) sowie das Automatische Portfolio Management (APM) und der spezielle Unitised-With-Profits-Fonds (UWP-Fonds).
Die freie Fondsauswahl bietet Zugang zu einer Vielzahl namhafter Fondsanbieter und deckt unterschiedliche Anlagestrategien ab, von globalen Aktienfonds über nachhaltige Investmentlösungen bis hin zu defensiveren Renten- und Multi-Asset-Fonds. Dadurch lässt sich das Portfolio sowohl wachstumsorientiert als auch sicherheitsorientiert ausrichten. Wer sich nicht selbst um die Auswahl und Gewichtung kümmern möchte, kann stattdessen das Automatische Portfolio Management nutzen. Dieses basiert auf vordefinierten Anlagestrategien, die je nach Risikoprofil unterschiedlich stark in Aktien oder Anleihen investieren und regelmäßig angepasst werden.
Eine besondere Rolle nimmt der UWP-Fonds ein, der als eine Art stabilisierender Baustein fungiert. Er kombiniert Kapitalmarktchancen mit einer Glättungsmechanik und bestimmten Garantieelementen, wodurch Wertschwankungen abgefedert werden können. Anleger können diesen Fonds entweder vollständig wählen oder ihn gezielt mit renditeorientierteren Anlagen kombinieren, um das Verhältnis zwischen Sicherheit und Rendite individuell zu steuern.
Da der UWP-Fonds häufig für den Vertrag GENERATION private plus gewählt wird, schauen wir uns diesen als erstes an.
Unitised-With-Profits-Fonds (UWP-Fonds)
Die sogenannten UWP-Fonds sind bereits seit über 20 Jahren in den Tarifen der Canada Life enthalten. Ihre Besonderheit: Es sind keine negativen Jahresrenditen möglich. Es handelt sich dabei um aktiv gemanagte Mischfonds mit Garantien, die zum Rentenbeginn greifen.
Der UWP Fonds bei der GENERATION private plus stellt (zumindest in vielen Verträgen) das Herzstück dar und unterscheidet sich deutlich von klassischen Investmentfonds.
Sein Ziel ist es, die typischen Chancen des Kapitalmarkts (insbesondere durch einen hohen Anteil an Sachwerten wie Aktien) mit einem erhöhten Maß an Stabilität und planbarer Entwicklung zu verbinden.
Damit richtet sich dieser Baustein vor allem an Anleger, die zwar von Renditechancen profitieren möchten, gleichzeitig aber Wert auf eine gewisse Absicherung und geringere Schwankungen legen.
Im Kern basiert der UWP-Fonds auf einem sogenannten Glättungsverfahren. Anders als bei herkömmlichen Fonds werden Gewinne nicht vollständig und sofort an den Anleger weitergegeben, sondern teilweise zurückgehalten, um sie in schwächeren Marktphasen auszugleichen. Dadurch entsteht ein geglätteter Wertverlauf, bei dem starke Kursschwankungen reduziert werden. Ein wesentliches Merkmal ist dabei, dass der jährlich festgelegte Wertzuwachs im Rahmen dieses Mechanismus nicht negativ sein kann. Kurzfristige Verluste am Kapitalmarkt werden somit nicht direkt in voller Höhe im Vertragswert sichtbar, sondern über die Zeit verteilt abgefedert.
Ergänzt wird dieses Prinzip durch eine Garantiekomponente. Unter bestimmten Voraussetzungen (insbesondere bei Einhaltung der Laufzeit bis zum Rentenbeginn) bietet der UWP-Fonds eine Garantie von mindestens 90 Prozent der eingezahlten Beiträge. Diese Garantie wird durch das Zusammenspiel aus dem geglätteten Wertverlauf, den sogenannten Treueboni sowie der endfälligen Garantie des Fonds erreicht.
Gleichzeitig bleibt der Fonds ein kapitalmarktorientiertes Investment. Die tatsächliche Rendite hängt maßgeblich von der Entwicklung der zugrunde liegenden Anlagen ab, die aktiv gemanagt werden. Historische Auswertungen zeigen, dass der UWP-Fonds langfristig moderate, aber vergleichsweise stabile Renditen erzielen konnte und das typischerweise im Bereich von etwa drei bis sechs Prozent pro Jahr, abhängig vom Betrachtungszeitraum.
Jedem sollte jedoch klar sein, dass vergangene Wertentwicklungen keine Garantie für zukünftige Ergebnisse darstellen.
Kritik an UWP-Fonds: Zu hohe Kosten?
Ein häufig diskutierter Kritikpunkt am Unitised-With-Profits-Fonds (UWP-Fonds) innerhalb von „GENERATION private plus“ betrifft die Kostenstruktur und das Verhältnis von Sicherheit zu Rendite.
Konkret liegt die Fondsverwaltungsgebühr beim GENERATION UWP-Fonds III bei rund 1,50 % pro Jahr, was aus unserer Sicht viel zu teuer ist.
Auf den ersten Blick mag dieser Wert im Vergleich zu anderen aktiv gemanagten Fonds nicht ungewöhnlich erscheinen. Wer jedoch einen Vergleich zu klassischen ETFs anstellt, die gewöhnlich nur ca. 0,2 bis 0,3 % jährliche Kosten aufweisen, weiß diese Zahlen besser einzuschätzen.
Den Kosten gegenüber steht das zentrale Leistungsversprechen des UWP-Fonds: die Kombination aus geglätteter Wertentwicklung und Garantieelementen. Laut Anbieter wird jährlich ein geglätteter Wertzuwachs festgelegt, der nicht negativ sein kann und somit kurzfristige Kurseinbrüche abfedern soll. Zusätzlich greift zum Rentenbeginn (unter bestimmten Voraussetzungen) eine Garantie von bis zu 90 % der eingezahlten Beiträge.
Allerdings ist diese Sicherheit nicht kostenlos. Die Glättungsmechanik führt dazu, dass in starken Marktphasen nicht die volle Rendite an den Anleger weitergegeben wird, da ein Teil der Gewinne zur Stabilisierung zurückgehalten wird.
In Kombination mit den laufenden Kosten entsteht so ein Effekt, bei dem die langfristige Rendite spürbar unter der eines vergleichbaren, kostengünstigen Direktinvestments wie in ETFs liegen kann.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die notwendige Mindestlaufzeit, damit die Vorteile des UWP-Fonds überhaupt zur Geltung kommen. Die sogenannte Aufschubzeit (also die Phase zwischen Vertragsbeginn und Rentenbeginn) beträgt beim UWP-Fonds mindestens 12 Jahre. Für alternative Anlageformen innerhalb des Produkts, wie das Automatische Portfolio Management (APM) oder die freie Fondsauswahl, liegt diese Mindestdauer hingegen bei nur 5 Jahren. Das bedeutet: Der UWP-Fonds ist klar auf langfristige Anleger ausgelegt, die bereit sind, ihr Kapital über einen sehr langen Zeitraum gebunden zu lassen.
Für dich als Anleger ergibt sich daraus eine klassische Abwägung: Wer großen Wert auf Stabilität, Garantien und planbare Ergebnisse legt, kann im UWP-Fonds eine passende Lösung sehen. Wer hingegen maximale Rendite anstrebt und bereit ist, Marktschwankungen auszuhalten, wird die Kosten und die eingeschränkte Partizipation an starken Marktphasen eher kritisch bewerten.
Wir raten tendenziell vom UWP-Fonds ab, da dieser mit einer sehr hohen Kostenquote belastet ist und die zu erwartende Rendite geringer ist als die eines breit gestreuten ETF!
Setanta Active Multi-Asset-Fonds (SAMA-Fonds) von Keyridge Asset Management (Setanta)
Ein weiterer Bestandteil der Investmentmöglichkeiten innerhalb von „GENERATION private plus“ sind die sogenannten Setanta Active Multi-Asset-Fonds (SAMA-Fonds), die von Keyridge Asset Management (ehemals Setanta) verwaltet werden. Diese sind für den Tarif GENERATION private plus seit Tarifgeneration 11/2025 verfügbar.
Dabei handelt es sich um aktiv gemanagte Mischfonds, die wie folgt von der Canada Life beworben werden: "diese aktiv gemanagten Fonds kombinieren professionelle Vermögensverwaltung mit einer breit gestreuten Anlagestrategie – abgestimmt auf Ihre individuelle Risikoneigung."
Die SAMA-Fonds sind in drei unterschiedliche Risikoprofile unterteilt:
- Sicherheitsbewusst: Setanta Active Multi-Asset 30+ II
- Ausgewogen: Setanta Active Multi-Asset 50+ II
- Chancenorientiert: Setanta Active Multi-Asset 70+ II
Der „Setanta Active Multi-Asset 30+ II“ richtet sich an eher sicherheitsbewusste Anleger und weist einen höheren Anteil defensiver Anlagen wie Anleihen oder liquide Mittel auf. Der „Setanta Active Multi-Asset 50+ II“ stellt eine ausgewogene Variante dar, bei der Chancen und Risiken in einem mittleren Verhältnis stehen. Für Anleger mit höherer Risikobereitschaft ist der „Setanta Active Multi-Asset 70+ II“ konzipiert, der stärker auf wachstumsorientierte Anlagen wie Aktien setzt.
Am Beispiel des „Setanta Active Multi-Asset 50+ II“ lässt sich die Struktur dieser Fonds gut nachvollziehen. Es handelt sich um einen klassischen Multi-Asset-Fonds, der in verschiedene Anlageklassen investiert. Darunter Aktien, Anleihen, Immobilien, alternative Investments sowie Barmittel. Diese breite Streuung soll dazu beitragen, Risiken zu reduzieren und gleichzeitig stabile Renditechancen zu ermöglichen. Der Fonds weist einen Risikoindikator von 3 auf einer Skala von 1 bis 7 auf und bewegt sich damit im mittleren Risikobereich.
Wichtig zu beachten ist jedoch die Kostenstruktur: Die jährliche Fondsverwaltungsgebühr liegt bei etwa 1,25 % pro Jahr.
Damit bewegt sich der Fonds im typischen Bereich aktiv gemanagter Mischfonds, ist jedoch deutlich teurer als passive Alternativen wie ETFs. Zudem wurde der Fonds erst am 27.09.2024 aufgelegt, sodass bislang nur eine sehr kurze Historie zur Bewertung der tatsächlichen Performance vorliegt.
Automatisches Portfolio Management (APM)
Das sogenannte Automatische Portfolio Management (APM) richtet sich insbesondere an Anleger, die sich nicht selbst aktiv um die Auswahl und Steuerung ihrer Investments kümmern möchten.
In diesem Modell übernimmt die Canada Life gemeinsam mit ihren Investmentexperten die Kapitalanlage. Dabei stehen verschiedene Risikoprofile zur Auswahl, und das Portfolio wird im Zeitverlauf automatisch angepasst. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Konzepts ist die schrittweise Umschichtung der Anlagen während der Laufzeit. Diese werden in Richtung konservativerer Investments umgeschichtet, je näher der Rentenbeginn rückt.
Grundsätzlich wird zwischen zwei Hauptvarianten unterschieden: APM A und APM B:
- APM A: 1,55 % Fondsverwaltungsgebühr
- APM B: 1,40 % Fondsverwaltungsgebühr
Die Variante APM A ist chancenorientiert und investiert stärker in Aktienmärkte, während APM B sicherheitsorientierter ausgerichtet ist und einen höheren Anteil an defensiven Anlagen wie Anleihen enthält. Diese unterschiedliche Ausrichtung spiegelt sich auch in den Kosten wider: Für APM A fällt eine Fondsverwaltungsgebühr von etwa 1,55 % pro Jahr an, während APM B mit rund 1,40 % pro Jahr etwas günstiger ist.
Ein Blick auf die konkrete Zusammensetzung zeigt, wie das Kapital innerhalb eines solchen Portfolios investiert wird.
Zusammensetzung von APM A – das ist die chancenorientierte Variante (Stand 30.09.2025):
- 49,7 % Aktien International: Keyridge (Setanta)
- 21,5 % Dividende plus: Keyridge (Setanta)
- 11,1 % Aktien USA: Putnam Investments
- 10,7 % Deutsche Aktien: Keyridge (Setanta)
- 4,8 % Aktien Chance Verantwortung: Keyridge (Setanta)
- 2,2 % CLE REITS Index: Keyridge (Setanta)
Neben dem APM stehen Anlegern innerhalb des Produkts auch einige alternative Investmentmöglichkeiten zur Verfügung. Insgesamt umfasst das Angebot rund 60 Fonds und Fondsportfolios, darunter aktiv gemanagte Aktienfonds, Mischfonds, Geldmarktfonds sowie kostengünstige Indexfonds und ETFs. Ein Beispiel ist der iShares Core MSCI World ETF, der mit jährlichen Kosten von etwa 0,20 % deutlich günstiger ist als die aktiv gemanagten Varianten.
Allerdings sollte bei der Bewertung des APM nicht nur auf die Fondskosten geschaut werden. Hinzu kommen weitere Gebühren auf Produktebene. So fällt beispielsweise bei einer Anlage in den UWP-Fonds eine zusätzliche Garantiegebühr von etwa 0,25 % pro Jahr an. Zudem erhebt die Canada Life bei der Nutzung von Publikumsfonds eine sogenannte Vertragsbetreuungsgebühr von bis zu 1,25 % jährlich auf das jeweilige Anteilsguthaben. Diese zusätzlichen Kosten können die Gesamtbelastung deutlich erhöhen und wirken sich langfristig direkt auf die Rendite aus.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Beitragsgarantie, die im Zusammenhang mit bestimmten Anlagebausteinen (insbesondere dem UWP-Fonds) eine Rolle spielt. Diese beträgt 90 % der eingezahlten Beiträge, wobei Entnahmen sowie Kosten für vereinbarte Zusatzoptionen bereits berücksichtigt sind. Auch hier gilt: Die Garantie bietet Sicherheit, reduziert aber gleichzeitig die Renditechancen und ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden.
Treueboni der Canada Life
Beim Tarif „GENERATION private plus“ sowie bei anderen Tarifen gewährt die Canada Life sogenannte Treueboni, die das Fondsguthaben zusätzlich erhöhen können. Diese Boni sind vertraglich zugesichert, allerdings an klare Bedingungen geknüpft: Sie werden nur dann gewährt, wenn der Vertrag aktiv weitergeführt wird. Das bedeutet konkret, dass weder eine Kündigung noch eine Beitragsfreistellung erfolgen darf. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, entfällt der Anspruch auf die Treueboni vollständig.
Laufender Treuebonus:
- Ab Jahr 1: 0,60 % p.a. auf das Fondsguthaben
Ein Bestandteil des Systems ist der laufende Treuebonus. Dieser wird bereits ab dem ersten Vertragsjahr gewährt und beträgt 0,60 % pro Jahr auf das jeweilige Fondsguthaben. Dadurch entsteht über die Zeit ein zusätzlicher Wertzuwachs, der unabhängig von der eigentlichen Fondsentwicklung gutgeschrieben wird. Natürlich vorausgesetzt, der Vertrag bleibt aktiv bestehen.
Einmalige Treueboni auf Fondsguthaben:
- 4 Jahre vor Rentenbeginn: 2,00 %
- 3 Jahre vor Rentenbeginn: 2,00 %
- 2 Jahre vor Rentenbeginn: 2,00 %
- 1 Jahr vor Rentenbeginn: 2,00 %
- Zum Rentenbeginn: 6,00 %
Neben dem laufenden Bonus gibt es also weitere einmalige Treueboni, die in den letzten Jahren vor Rentenbeginn greifen. Sämtliche Treueboni sollen Anreize vermitteln, die Versicherung bis zum geplanten Ende fortzusetzen und nicht zu unterbrechen.
Was passiert bei Beitragsfreistellung?
Wird der Vertrag beitragsfrei gestellt, entfällt die Verpflichtung zur weiteren Einzahlung. Gleichzeitig ergeben sich jedoch mehrere wichtige Konsequenzen:
- Die laufenden Kosten und Gebühren bleiben bestehen
- Es wird kein Treuebonus mehr gewährt
- Zusatzoptionen können entfallen
- Die spätere Rentenleistung reduziert sich entsprechend
Für kurzfristige finanzielle Engpässe gibt es allerdings eine Alternative: Beiträge können vorübergehend für bis zu 12 Monate auf 20 € monatlich reduziert werden, ohne den Vertrag vollständig stillzulegen.
Sollte man die GENERATION private plus nur für den Treuebonus behalten?
Die entscheidende Frage für viele Anleger ist, ob es sinnvoll ist, den Vertrag allein wegen der Treueboni weiterzuführen.
Ganz generell: Der Treuebonus sollte nicht das ausschlaggebende Argument sein. Viel wichtiger sind Faktoren wie die tatsächliche Rendite, die Kostenstruktur, die Flexibilität und die individuelle Passung zur eigenen Finanzstrategie.
Ein Bonus kann zwar attraktiv wirken, verliert aber an Bedeutung, wenn das Produkt insgesamt Nachteile aufweist wie etwa durch hohe Kosten oder eine im Vergleich schwächere Performance. Der Treuebonus sollte daher immer nur als ergänzender Vorteil betrachtet werden und nicht als Hauptgrund für eine langfristige Bindung an den Vertrag.
Kurz: Der Treuebonus sollte nicht über möglicherweise ungünstige Tarifeigenschaften wie hohe Kosten oder andere Nachteile stehen. Der Treuebonus sollte untergeordnet betrachtet werden.
Da es sich um eine fondsgebundene Rentenversicherung handelt, gibt es keine garantierten Rückkaufswerte. Die Entwicklung des Vertrags hängt maßgeblich von der Kapitalmarktentwicklung ab.
Wer in den UWP-Fonds investiert, profitiert zwar von bestimmten Garantieelementen, wie etwa einer anteiligen Beitragsgarantie, diese greifen jedoch nur unter Einhaltung der vertraglichen Voraussetzungen – insbesondere bei ausreichend langer Laufzeit bis zum Rentenbeginn.
Vorsicht bei Vorziehen des Rentenbeginns
Ein Aufschieben das Rentenbeginns ist kein Problem, ein Vorziehen des Rentenbeginns jedoch kann dafür sorgen, dass die ursprünglich geplanten einmaligen Treueboni der letzten Jahre vor Rentenbeginn nicht mehr gutgeschrieben werden. Da diese summiert mindestens 14% ausmachen (noch mehr aufgrund des Zinseszinses) was bei einer Ablaufleistung von 300.000 Euro immerhin mind. 42.000 Euro entspricht, ist das besonders problematisch.
Erfahrungen, Kundenmeinungen & Bewertungen
Die Kunden der Canada Life scheinen unterdurchschnittlich zufrieden zu sein. Positiv bewerten wir damit 4 und 5 Sterne, neutral 3 Sterne und negativ 1-2 Sterne. Im Durchschnitt erhält die Canada Life Assurance Europe auf Trustpilot somit 2,4 Sterne. (zuletzt aktualisiert am 07.05.2026)
Vor- und Nachteile der Canada Life GENERATION private plus
Das ist gut
Das ist nicht gut
Fazit zur Canada Life GENERATION private plus
In unserem Testbericht zur Canada Life GENERATION private plus können wir folgendes Fazit ziehen: Unter Berücksichtigung der Effektivkostenquote handelt es sich im Vergleich mit anderen Rentenversicherungen der 3. Schicht um ein Produkt, welches kostentechnisch deutlich unterboten werden kann.
Außerdem kommt es auf zwei weitere entscheidende Aspekte an:
- Bei der Auswahl der Fonds (oder ETFs) ist auf kostengünstige Produkte zu achten, um die Kostenbelastung zu minimieren.
- Außerdem sollte die Aktienquote der Fonds und ETFs vor allem bei langfristigen Verträgen (und das sind Rentenversicherungen im Regelfall) so ausgestaltet sein, dass die Renditeerwartungen möglichst hoch sind und Schwankungen über die Laufzeit ausgeglichen werden.
Insgesamt gibt es einiges an Potential, mehr Geld im Alter zu haben: Und zwar durch die Wahl einer Rentenversicherung, die auf Abschluss- und Vertriebskosten verzichtet, also einen sogenannten Nettotarif. Dabei sollte auch die Nutzung kostengünstiger ETFs mit attraktiven Renditechancen in Betracht gezogen werden.
Wir vermitteln fondsgebundene Rentenversicherungen, welche im Vergleich zum aufgezeigten Tarif vorteilhafter sind:
- Eine geringere Kostenbelastungen aufweisen.
- eine höhere Ablaufleistung bieten können.
- unabhängig sind von irgendwelchen Treueboni
- ... und das natürlich bei passender Ausgestaltung des "Investmentkerns".
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Dokumente zur Canada Life GENERATION private plus
Anbei findest du die Basisinformationsblätter für die Anlage in Fonds.
Produktinformationen GENERATION private plus
Versicherungsbedingungen Canada Life GENERATION private plus
Basisinformationsblatt 30 Jahre Laufzeit laufender Beitrag
Häufige Fragen
Die Canada Life GENERATION private plus ist eine fondsgebundene private Rentenversicherung, die darauf ausgelegt ist, langfristig Vermögen für das Alter aufzubauen. Im Kern kombiniert sie Kapitalmarktinvestitionen mit optionalen Garantieelementen sowie verschiedenen Zusatzbausteinen für die Absicherung von Risiken wie Berufsunfähigkeit oder schwere Krankheiten.
Ob sich Canada Life GENERATION private plus lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Ein großer Faktor ist die Auswahl geeigneter Fonds und ETFs – diese können je nach Kostenquoten und Performance einen entscheidenden Einfluss haben. Außerdem sollte man auch Alternativen zur Canada Life GENERATION private plus in Betracht ziehen. Man sollte die Kostenstruktur sowie mögliche Renditenachteile durch Garantien und Gebühren genau prüfen.
Die eingezahlten Beiträge werden in Fonds oder ETFs investiert, die der Anleger selbst auswählen kann oder die im Rahmen eines automatisierten Portfoliomanagements zusammengestellt werden. Zur Auswahl stehen unter anderem ETFs, aktiv gemanagte Fonds, Mischfonds sowie spezielle Anlagekonzepte wie das Automatische Portfolio Management (APM) oder der UWP-Fonds mit Garantiekomponente.
Ja, innerhalb des Tarifs kann eine Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit als Zusatzoption eingeschlossen werden. Tritt der Leistungsfall ein, übernimmt die Versicherung die Beitragszahlungen, sodass der Vertrag weitergeführt wird, ohne dass der Versicherte selbst einzahlen muss. Zusätzlich kann auch eine Berufsunfähigkeitsrente vereinbart werden.
Die Effektivkosten im uns vorliegenden Vertrag betragen 1,51 %.
Der garantierte Rentenfaktor im uns vorliegenden Vertrag beträgt 20,79 € je 10.000 € Kapital und ist unserer Ansicht nach relativ niedrig. Gute Versicherer bieten bei gleichen Konstellationen ca. 25 € je 10.000 € Kapital.
Ja, innerhalb des Automatischen Portfolio Managements (APM) erfolgt ein automatisches Rebalancing. Das bedeutet, dass die Gewichtung der Anlagen regelmäßig angepasst wird, um das gewünschte Risikoprofil beizubehalten. Zusätzlich wird im Laufe der Zeit eine Umschichtung in risikoärmere Anlagen vorgenommen, je näher der Rentenbeginn rückt (sogenanntes Lebenszyklusmodell).
Kontaktmöglichkeiten
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