Hey, du planst gerade dein eigenes Haus zu bauen? Glückwunsch, das ist ein riesiges Abenteuer! Aber bevor du loslegst, solltest du dich unbedingt mit den richtigen Versicherungen beim Hausbau auseinandersetzen. Keine Sorge, wir führen dich durch den Dschungel und zeigen dir, welche Versicherungen für Bauherren wirklich wichtig sind.

Das Wichtigste in Kürze
Einleitung zu den wichtigsten Versicherungen für Bauherren
Wer ein Haus baut, übernimmt nicht nur ein großes Projekt, sondern auch eine große Verantwortung. Als Bauherr gilt die Person, die ein Bauvorhaben auf eigene Rechnung und in eigener Verantwortung durchführen lässt und das unabhängig davon, ob privat gebaut wird oder im Rahmen eines Unternehmens.
Genau deshalb spielt der richtige Versicherungsschutz beim Hausbau eine zentrale Rolle.
Versicherungen für Bauherren sind vor allem aus zwei Gründen wichtig:
- Erstens, um die typischen Risiken während der Bauphase und rund um die Baustelle finanziell abzusichern.
- Zweitens, weil bestimmte Absicherungen von Dritten verbindlich vorgeschrieben werden können. So zum Beispiel durch Fertighausanbieter oder vertragliche Vereinbarungen.
Ein Praxisbeispiel dafür ist "FingerHaus" – der Fertighausanbieter fordert vor dem Projektstart die folgenden Absicherungen:
"Eine weitere Voraussetzung der Einplanung Ihres Bauvorhabens sind entsprechende Versicherungen/Versicherungsschutz.
Wir bitten Sie, uns folgende Versicherungen nachzuweisen:
- Bauleistungsversicherung
- Bauherrenhaftpflichtversicherung
- Wohngebäude- und Feuerrohbauversicherung
Gemäß Werkvertrag sind Sie verpflichtet, alle drei Versicherungen abzuschließen. Bitte beachten Sie, dass uns die o. g. Unterlagen spätestens 2 Wochen vor dem Hausmontagetermin vorliegen müssen. Sollten die Unterlagen nicht rechtzeitig vorliegen, kann es zu einer Verzögerung der Hausmontage kommen."
Damit ist klar: Diese drei Absicherungen müssen in vielen Fällen zwingend vorhanden sein.
In diesem Artikel zeigen wir, worauf bei der Auswahl der wichtigsten Versicherungen für Bauherren 2026 zu achten ist, welche Leistungen wirklich entscheidend sind und welche Absicherung in welcher Situation sinnvoll ist.
Dabei unterscheiden wir die wichtigsten Versicherungen je nach Bedarf, Bauvorhaben und Zielgruppe und erklären sie anhand konkreter Praxisbeispiele.
Im Fokus stehen dabei:
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Welche Absicherungen sind in Deiner persönlichen Situation als Bauherr wichtig? Welche Anbieter bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?
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Was ist ein Bauherr?
Definition und Rolle des Bauherrn
Als Bauherr bist du der Kopf hinter deinem Bauvorhaben. Du trägst die Verantwortung für das gesamte Projekt, von der Planung bis zur Fertigstellung. Das bedeutet, du musst dich um die Finanzierung kümmern, die richtigen Handwerker auswählen und natürlich auch dafür sorgen, dass alles reibungslos abläuft.
Rechte und Pflichten während der Bauphase
Während der Bauphase hast du als Bauherr sowohl Rechte als auch Pflichten. Du hast das Recht, dass die Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden und dass du über den Fortschritt informiert wirst. Gleichzeitig bist du aber auch verpflichtet, die Baustelle abzusichern und dafür zu sorgen, dass keine Schäden entstehen. Die Verkehrssicherungspflicht liegt also bei dir.
Tipps für Bauherren zur erfolgreichen Umsetzung
Damit dein Bauprojekt ein voller Erfolg wird, hier ein paar Tipps: Plane alles sorgfältig, hol dir mehrere Angebote ein und scheue dich nicht, Fragen zu stellen. Und vergiss nicht: Eine gute Versicherung ist das A und O, um dich vor unvorhergesehenen Risiken und finanziellen Schäden zu schützen. ´
Bauherrenhaftpflichtversicherung
Ein Bauvorhaben ist für viele Menschen eines der größten Projekte ihres Lebens und das bringt sowohl Chancen als auch Risiken mit sich.
Dabei geht es nicht nur um Planung, Finanzierung und Baufortschritt, sondern auch um eine Verantwortung, die vielen Bauherren anfangs nicht vollständig bewusst ist: Wer baut, haftet und zwar auch für die Schäden beauftragter Handwerker. Dies ist in §823 BGB geregelt.
Schon bevor das erste Fundament gegossen wird, entstehen Risiken. Und zwar besonders dann, wenn auf oder rund um die Baustelle etwas passiert und unbeteiligte Personen oder fremdes Eigentum zu Schaden kommen.
Eine Baustelle ist grundsätzlich ein Gefahrenbereich. Material wird gelagert, Maschinen werden eingesetzt, Gerüste stehen aufgestellt, Wege können blockiert sein und einzelne Bereiche sind nicht immer vollständig einsehbar. Selbst wenn professionelle Handwerksbetriebe beauftragt wurden, bleibt die Baustelle rechtlich gesehen „dein“ Projekt und damit hängt auch die Verantwortung an dir als Bauherrn.
Genau das macht das Thema Haftung so wichtig: Verursacht die Baustelle einen Schaden, kann der Bauherr dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) kann das im Ernstfall sogar bedeuten, dass Bauherren in unbegrenzter Höhe haften.
Besonders kritisch ist dabei, dass Schäden nicht immer durch grobe Fehler entstehen müssen. Oft reichen kleine Unachtsamkeiten oder scheinbar harmlose Situationen: eine nicht ausreichend gesicherte Grube, eine fehlende Absperrung oder ein nicht fest genug befestigtes Bauteil. Die Folgen können für Nachbarn, Passanten oder Besucher gravierend sein und für den Bauherrn teuer. Neben klassischen Sachschäden (zum Beispiel an Fahrzeugen oder Gebäuden) können vor allem Personenschäden schnell große finanzielle Dimensionen erreichen. Behandlungskosten, Verdienstausfall, Schmerzensgeld oder sogar lebenslange Einschränkungen der verletzten Person können sehr hohe Summen verursachen.
Genau aus diesem Grund wird die Bauherrenhaftpflichtversicherung als unverzichtbar beschrieben: Sie schützt Bauherren vor den finanziellen Folgen, wenn Dritte durch das Bauvorhaben zu Schaden kommen.
Eine passende Absicherung gehört deshalb zu den wichtigsten Entscheidungen, die man vor dem Start eines Bauprojekts treffen sollte.
Was ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung?
Die Bauherrenhaftpflichtversicherung ist eine spezielle Haftpflichtversicherung für Personen, die ein Bauvorhaben durchführen oder durchführen lassen. Sie schützt Bauherren vor finanziellen Folgen, wenn im Zusammenhang mit der Baustelle Dritte geschädigt werden. Das können zum Beispiel Nachbarn, Besucher, Passanten oder auch Lieferanten sein. Entscheidend ist: Die Versicherung greift dann, wenn Personen oder fremdes Eigentum durch das Bauprojekt beeinträchtigt werden und der Bauherr dafür haftbar gemacht wird.
Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass die Bauherrenhaftpflicht nicht das Bauwerk selbst absichert.
Sie ist also keine Versicherung, die Schäden am eigenen Neubau oder an der Baustelle bezahlt. Stattdessen geht es um Schäden, die anderen entstehen wobei die Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht nur für gezahlte Schäden aufkommt, sofern diese rechtmäßig sind, sondern auch Ansprüche abwehrt, sofern diese ungerechtfertigt geltend gemacht werden sollen. Ein möglicher Schaden sind herabfallende Bauteile, die ein geparktes Auto beschädigen oder wenn eine unzureichend abgesicherte Baugrube zu einem Unfall führt. Stell dir vor, du bist Bauherr und beauftragst Handwerker mit dem Bau eines Pools in deinem Garten. Während der Bauarbeiten fällt ein schweres Bauteil durch einen nächtlichen Sturm um und beschädigt das Nachbarhaus, indem eine Wand eingedrückt und Fenster zerstört werden. Für diesen Schaden musst du aufkommen. Die Bauherrenhaftpflicht übernimmt dann Kosten, die aus solchen Haftungsansprüchen entstehen können.
Ein zentraler Punkt ist die besondere Rolle des Bauherrn. Auch wenn nahezu immer Bauunternehmen, Handwerker oder Bauleiter beteiligt sind, bleibt der Bauherr rechtlich gesehen in einer Gesamtverantwortung.
Anders ausgedrückt: Der Bauherr hat sogenannte Verkehrssicherungs- und Überwachungspflichten.
Er muss dafür sorgen, dass die Baustelle so organisiert und gesichert ist, dass niemand unnötig gefährdet wird. Dazu zählen zum Beispiel Absperrungen, Warnhinweise, sichere Wege und die Kontrolle, ob Baustellenbereiche ordnungsgemäß abgesichert sind. Werden diese Pflichten verletzt (auch unabsichtlich oder aus Nachlässigkeit) kann der Bauherr für entstandene Schäden haftbar gemacht werden.
Genau an dieser Stelle setzt die Bauherrenhaftpflichtversicherung an. Sie schützt den Bauherrn vor den finanziellen Risiken, die aus solchen Schadenfällen resultieren. Dabei werden zum Beispiel Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden berücksichtigt. Insbesondere Personenschäden können sehr teuer werden, da neben Behandlungskosten auch Ansprüche wie Verdienstausfall, Schmerzensgeld oder langfristige Rentenzahlungen entstehen können.
Haftung des Bauherrn: Darum schützt eine Beauftragung nicht vor Schadensfällen
Viele Bauherren gehen zunächst davon aus, dass sie im Schadensfall nicht direkt betroffen sind.
Das wäre zunächst auch ganz logisch, denn schließlich beauftragt man für ein Bauvorhaben in der Regel Fachfirmen, Handwerker oder ein Bauunternehmen.
Doch genau hier liegt ein häufiger Denkfehler: Unabhängig davon, wie viele Dienstleister beteiligt sind, bleibt der Bauherr rechtlich gesehen derjenige, der das Bauprojekt verantwortet.
Damit trägt er eine besondere Verantwortung für alles, was auf oder im Zusammenhang mit der Baustelle passiert.
Im Kern bedeutet das: Entsteht durch die Baustelle ein Schaden, kann der Bauherr nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) dafür haftbar gemacht werden. Besonders relevant ist dabei, dass diese Haftung im Ernstfall nicht gedeckelt ist und Bauherren in unbegrenzter Höhe haften können.
Das ist ein entscheidender Punkt, denn gerade schwere Personenschäden können Kosten verursachen, die schnell in die Zehntausende oder sogar Hunderttausende Euro gehen.
Die beiden Pflichten sind für Bauherren besonders bedeutend:
- Verkehrssicherungspflicht
- Überwachungspflicht
Verkehrssicherungspflicht: Die Baustelle muss sicher sein
Eine Baustelle ist per Definition eine Gefahrenquelle. Deshalb hat der Bauherr die sogenannte Verkehrssicherungspflicht. Das bedeutet, dass er sicherstellen muss, dass Dritte durch die Baustelle nicht gefährdet werden. Dazu gehört beispielsweise:
- das Absperren gefährlicher Bereiche (z. B. Baugruben, Gerüste, ungesicherte Treppenöffnungen)
- Warnhinweise und Sichtbarkeit von Gefahrenstellen
- die Sicherung von Materialien und Bauteilen gegen Herabfallen oder Verrutschen
- sichere und kontrollierte Zugänge zur Baustelle
Wenn diese Sicherungsmaßnahmen fehlen oder unzureichend sind und dadurch ein Unfall passiert, kann dem Bauherrn eine Pflichtverletzung vorgeworfen werden und daraus entsteht ein Haftungsanspruch.
Überwachungspflicht: Kontrolle und Organisation zählen
Neben der Verkehrssicherungspflicht spielt außerdem die Überwachungspflicht eine große Rolle. Bauherren müssen nicht jeden Handgriff selbst kontrollieren, aber sie müssen dafür sorgen, dass auf der Baustelle grundsätzlich alles so abläuft, wie es sicherheitsmäßig vorgeschrieben und vernünftig ist. Dazu gehört auch, dass man Risiken erkennt und nicht einfach „laufen lässt“.
Praxisbeispiele zur Bauherrenhaftpflicht: Hier wird es schnell teuer
Theoretisch ist vielen Bauherren klar, dass auf einer Baustelle „etwas passieren kann“. Doch erst konkrete Beispiele zeigen, wie realistisch solche Schäden sind und wie schnell dabei hohe Kosten entstehen können. Im Folgenden daher mehrere typische Schadenfälle aus der Praxis.
Beispiel 1: Sachschaden beim Nachbar
Eine nicht ausreichend befestigte Plane löst sich und verursacht Schäden am Auto des Nachbarn. In dem Fall werden Kratzer am PKW festgestellt und der Schaden lag bei rund 500 Euro. Das wirkt zunächst überschaubar, zeigt aber bereits das Grundprinzip: Der Bauherr haftet auch für solche Situationen, wenn die Sicherung nicht ausreichend war.
Beispiel 2: Personenschaden durch Betreten der Baustelle
Ein Kind betritt das Gelände und fällt in eine Baugrube. Die Verletzungen führen zu Behandlungskosten in Höhe von etwa 5.300 Euro. Das Beispiel zeigt deutlich: Sobald Unbefugte oder Dritte Zugang zur Baustelle haben und sich verletzen, entsteht sofort eine Haftungsfrage, die in vielen Fällen den Bauherrn trifft.
Beispiel 3: Wenn ein Unfall lebenslange Folgen hat
Wie gefährlich Baustellenunfälle wirklich sein können, zeigt noch ein weiteres Beispiel: Ein Nagelschussgerät fällt von oben herunter und trifft einen Passanten. Die Folge ist eine schwere Verletzung mit dauerhaften Einschränkungen: Der Folgeschaden ist ein steifes Bein. In diesem Fall liegt die Schadenhöhe bereits bei rund 174.000 Euro.
Gerade das letzte Beispiel macht den Kern des Problems deutlich: Bei schweren Personenschäden können die Summen so hoch werden, dass ein Bauherr sie ohne Versicherung kaum tragen kann. Zusätzlich ist zu bedenken, dass solche Beträge nicht zwangsläufig das Ende darstellen. Je nach Verletzungsgrad können langfristige Zahlungen, Rentenansprüche oder weitere Kosten entstehen. Und da die Haftung nach BGB im schlimmsten Fall unbegrenzt ist, kann so ein Ereignis die finanzielle Situation eines Bauherrn dauerhaft belasten.
Überblick über diverse Absicherungslimits der Bauherrenhaftpflichtversicherung innerhalb der Privathaftpflichtversicherung
Nachfolgend vergleichen wir diverse Privathaftpflichtversicherungen und die jeweilige enthaltene Absicherung im Bereich der Bauherrenhaftpflichtversicherung (Stand 01.2026). "Bis 100.000 €" bedeutet hierbei beispielsweise, dass Bauvorhaben bis 100.000 Euro abgesichert sind. Das heißt, dass das Bauvorhaben diese Summe nicht überschreiten darf. Ist das Bauvorhaben in diesem Beispiel teurer als 100.000 Euro, besteht kein Versicherungsschutz. Bitte beachten Sie, dass die Gebäude oftmals nur privat genutzt werden dürfen. Bei gewerblicher Nutzung (Büro, Praxis usw.) ist oft kein Versicherungsschutz gegeben. Darüber hinaus muss das Objekt oftmals selbst genutzt werden. Ein reines Objekt zur Vermietung ist daher oftmals ebenfalls nicht versichert.
Anbieter | Tarif | Bauvorhaben (selbst geplant) | Bauvorhaben (Planung, Leitung und Ausführung an Dritte vergeben) |
|---|---|---|---|
Adam Riese | Riesig Plus | unbegrenzt im selbst bewohnten Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus (reines Wohngebäude) | unbegrenzt im selbst bewohnten Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus (reines Wohngebäude) |
Adcuri/Barmenia | Premium | unbegrenzt im selbst bewohnten Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus (reines Wohngebäude) | unbegrenzt im selbst bewohnten Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus (reines Wohngebäude) |
Allianz | Komfort | nur Umbau einer Immobilie | nur Umbau einer Immobilie |
Alte Leipziger | Comfort | für Ein- bzw. Zweifamilienhaus unbegrenzt, sonst Bauvorhaben bis 500.000 € | für Ein- bzw. Zweifamilienhaus unbegrenzt, sonst Bauvorhaben bis 500.000 € |
Ammerländer | Excellent | bis 100.000 € | bis 500.000 € |
Andsafe | Excellent | bis 100.000 € | bis 100.000 € |
Axa | Komfort | bis 200.000 € | bis 200.000 € |
Bavaria Direkt | Komfort L | 71,90 Euro mtl. | 77,90 Euro mtl. |
Baloise | Ambiente Top | bis 500.000 € | bis 500.000 € |
Concordia | Sorglos | im selbst bewohnten Ein- bzw. Zweifamilienhaus unbegrenzt, sonst bis 250.000 € | im selbst bewohnten Ein- bzw. Zweifamilienhaus unbegrenzt, sonst bis 250.000 € |
CosmosDirekt | Comfort | bis 500.000 € | bis 500.000 € |
DEVK | Premium | bis 100.000 € | bis 100.000 € |
Die Bayerische | Prestige | bis 500.000 €, selbst genutzter Wohnort unbegrenzt | bis 500.000 €, selbst genutzter Wohnort unbegrenzt |
Die Haftpflichtkasse | Einfach Komplett | bis 250.000 €, selbst genutzter Wohnort unbegrenzt | bis 250.000 €, selbst genutzter Wohnort unbegrenzt |
DOCURA | Protect | selbst genutzter Wohnort unbegrenzt | selbst genutzter Wohnort unbegrenzt |
Domcura | TopSchutz | bis 500.000 € | bis 500.000 € |
Ergo | Best | bis 100.000 € | bis 100.000 € |
Europa | Premium | bis 150.000 € | bis 150.000 € |
Grundeigentümer-versicherung (GEV) | Protect+ Premium | bis 200.000 € | bis 500.000 € |
GVO | TOPVIT-Plus | bis 250.000 € | bis 250.000 € |
HanseMerkur | Premium Plus | bis 150.000 € | bis 500.000 € |
HDI | Premium | bis 20.000 € | bis 500.000 € |
Helvetia | Premiumschutz | bis 500.000 € | bis 500.000 € |
Ideal | Exklusiv | bis 100.000 € | bis 100.000 € |
Inter | Premium | bis 400.000 € | bis 400.000 € |
Interrisk | XXL | bis 100.000 € | bis 500.000 € |
Janitos | 67,90 Euro mtl. | bis 300.000 € | bis 300.000 € |
LVM | Premium | bis 100.000 € | bis 100.000 € |
Mecklenburgische | mit Komfortdeckung | sofern vereinbart | sofern vereinbart |
MVK | Premium | bis 100.000 € | bis 100.000 € |
Neodigital | Neo M | bis 100.000 € | bis 100.000 € |
NV Versicherung | PrivatPremium 6.0 | bis 250.000 € | bis 500.000 € |
Prokundo | Komplett-PLUS | bis 175.000 € | bis 175.000 € |
RhionDigital | Premium | bis 350.000 € | bis 350.000 € |
R+V | Comfort | bis 500.000 € | bis 500.000 € |
Universa | Best | bis 350.000 € | bis 350.000 € |
VHV | ExklusivGarant 2024 | bis 100.000 € | bis 100.000 € |
Waldenburger | Premium-Plus | Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus unbegrenzt, unbebautes Grundstück bis 100.000 € | Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus unbegrenzt, unbebautes Grundstück bis 100.000 € |
Zurich | PrivatSchutz Top | nur sofern vereinbart | nur sofern vereinbart |
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Bitte verlassen sie sich nicht blind auf unsere Tabelle. Diese kann ggf. nicht mehr aktuell sind und gibt Versicherungsbedingungen nur verkürzt wieder. Wir übernehmen keine Haftung, sollten Sie sich nur anhand dieser Tabelle für eine Versicherung entscheiden. Wie gesagt, gibt es in diversen Bedingungen zusätzlich weitere Voraussetzungen neben der Bausumme, die erfüllt sein müssen, um Versicherungsschutz zu haben. Sprechen Sie daher unbedingt mit ihrem Versicherungsvermittler, gerne auch mit uns. Wir schauen dann nochmal genau in die Versicherungsbedingungen.
Bauleistungsversicherung
Definition und Zweck der Bauleistungsversicherung
Die Bauleistungsversicherung, auch Bauwesenversicherung genannt, schützt dich vor Schäden während der Bauphase, die durch unvorhergesehene Ereignisse entstehen und sichert damit den Bau ab. Das können beispielsweise Schäden durch Vandalismus, Diebstahl von Baumaterialien oder Naturgewalten sein. Sie ist ein wichtiger Baustein deiner Gebäudeversicherung.
Sie wird häufig auch als „Bauwesenversicherung“ bezeichnet und ist vor allem dann wichtig, wenn beim Neubau, Um- oder Anbau etwas passiert, das den Baufortschritt verzögert und hohe Zusatzkosten verursacht. Denn auf einer Baustelle können Schäden entstehen, die weder der Bauherr noch die beteiligten Handwerker wirklich planen können und die im Ernstfall schnell mehrere zehntausend Euro kosten.
Grundsätzlich schützt die Bauleistungsversicherung alle Lieferungen und Leistungen, die für die Errichtung des Gebäudes bestimmt sind. Das bedeutet: Versichert ist das, was fest zum Bauwerk gehört wie beispielsweise Rohbau, Dachstuhl, Leitungen, Fenster, Estrich oder bereits verbaute Materialien.
Typische Schäden, die eine Bauleistungsversicherung abdeckt, entstehen durch:
- Unwetter (wie Starkregen oder Sturm)
- Vandalismus
- Mutwillige Beschädigung
- Alltägliche Missgeschicke
Solche Schäden entstehen zum Beispiel, wenn bei der Bauausführung etwas umstürzt, Bauteile beschädigt werden oder Arbeiten unabsichtlich zu einem Schaden führen. Besonders praxisnah zeigt sich der Nutzen der Versicherung bei Situationen wie einer überfluteten Baugrube, beschädigten Fundamenten, Sabotage an Leitungen oder massiven Schäden durch Brandstiftung.
Ein entscheidender Punkt ist: Die Versicherung greift bei unvorhergesehenen, plötzlich eintretenden Sachschäden.
Sie ist nicht dafür da, Baumängel oder schlechte handwerkliche Ausführung abzusichern. Wenn also beispielsweise fehlerhaft gebaut wurde oder Material nicht den Anforderungen entspricht, ist das kein klassischer Versicherungsfall. Versichert ist hingegen der Schaden, der „von außen“ oder durch ein plötzliches Ereignis entsteht, etwa durch ein extremes Wetterereignis, durch unbekannte Dritte oder durch Ungeschick. Oft können zusätzliche Risiken (je nach Anbieter und Tarif) gegen Zuschlag eingeschlossen werden, zum Beispiel Feuer, Hochwasser, Diebstahl fest verbundener Teile (z. B. Heizkörper oder Kupferrohre), oder spezielle Klauseln für Altbauten, wenn ein Umbau oder Anbau stattfindet.
Ein großer Vorteil der Bauleistungsversicherung ist außerdem, dass sie nicht nur den direkten Schaden am Bauwerk abdeckt, sondern bei guten Tarifen auch wichtige Zusatzkosten übernehmen kann. Dazu zählen zum Beispiel Aufräumkosten, Kosten für Schadensuche (z. B. um die undichte Stelle zu finden), Eil- und Expressfrachten oder Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeiten, wenn es schnell gehen muss. Gerade diese Zusatzkosten werden bei der Planung häufig unterschätzt, können aber im Schadensfall schnell zum eigentlichen Kostentreiber werden.
Die Laufzeit der Bauleistungsversicherung orientiert sich an der Bauphase: Sie beginnt mit Baustart und endet meist mit der Abnahme oder Bezugsfertigkeit. Einige Versicherer bieten zudem eine sogenannte Nachhaftung, also eine beitragsfreie Verlängerung für Schäden, deren Ursache in der Bauzeit liegt, aber erst später entdeckt wird. Das kann besonders hilfreich sein, wenn etwa ein Problem an Leitungen oder Bauteilen erst nach Einzug auffällt.
Praxisbeispiele zur Bauleistungsversicherung: Wann leistet sie?
Beispiel 1: Diebstahl und die unvorhergesehenen Folgen
Bei einem Einfamilienhausbau sind die Arbeiten bereits so weit fortgeschritten, dass Fenster und Türen eingebaut wurden und der Innenausbau begonnen hat. In dieser Phase befinden sich auf vielen Baustellen bereits hochwertige Bauteile im Gebäude wie Heizungskomponenten, Kupferleitungen, Sanitärarmaturen oder elektrische Installationen. Gleichzeitig ist die Baustelle häufig nur provisorisch gesichert, da noch täglich verschiedene Gewerke ein- und ausgehen.
Genau diese Mischung aus hohem Materialwert und vergleichsweise geringer Sicherung macht Baustellen zu einem typischen Ziel für Diebstähle.
In der Nacht kommt es zu einem Einbruch. Unbekannte Täter verschaffen sich Zugang, indem ein provisorisches Schloss aufgebrochen und eine seitliche Bautür aufgehebelt wird. Im Inneren wird gezielt nach wertvollen, leicht weiterverkaufbaren Teilen gesucht. Besonders betroffen ist der Technikraum: Bereits installierte Heizkörper wurden abmontiert und entwendet, ebenso verschiedene Kupferleitungen. Teilweise werden Rohre nicht nur abgeschraubt, sondern regelrecht herausgerissen oder herausgeschnitten. Auch einige bereits montierte Sanitärarmaturen aus den Bädern fehlen, weil sie sich mit wenigen Handgriffen lösen lassen. Zusätzlich verschwinden einzelne Bauteile, die zwar noch nicht fest eingebaut waren, aber bereits innerhalb des Gebäudes gelagert wurden, etwa Thermostatköpfe, Anschlussstücke und Verpackungseinheiten mit Installationsmaterial.
Der eigentliche Schaden beschränkt sich dabei nicht auf den reinen Materialwert der gestohlenen Gegenstände. Der Diebstahl verursacht zugleich erhebliche Folgeschäden am Bauwerk selbst.
Durch das Herausreißen von Leitungen werden Wandöffnungen beschädigt, Befestigungselemente herausgebrochen und Dämmmaterial zerstört. Anschlussstellen sind verbogen oder nicht mehr verwendbar, einzelne Leitungsschächte müssen erneut geöffnet werden. In einem Badezimmer werden Fliesenbereiche beschädigt, weil ein bereits montiertes Teil mit Gewalt entfernt wurde. Außerdem entstehen Verunreinigungen und weitere kleinere Sachschäden, etwa durch herumliegende Metallreste, aufgerissene Kartons, zertretene Dämmstoffe und beschädigte Trockenbauprofile.
Gleichzeitig bedeutet das, dass mehrere Gewerke nun nicht wie geplant weiterarbeiten können. Der Heizungsbauer muss den Einbau unterbrechen, weil zentrale Teile fehlen und neue Komponenten erst bestellt werden müssen. Da Heizkörper und Leitungen nicht kurzfristig lieferbar sind, verschiebt sich der gesamte Bauzeitenplan. Durch die Verzögerungen entstehen zusätzliche Kosten: Eilzuschläge, Expresslieferungen, erneute Anfahrten sowie Mehrkosten durch notwendige Zwischenlagerungen oder kurzfristige Umplanungen.
Hier zeigt sich genau der Nutzen einer Bauleistungsversicherung mit passenden Diebstahlbausteinen!
In guten Tarifen ist auch der Diebstahl von bereits fest mit dem Gebäude verbundenen Teilen (z. B. Heizkörper, fest installierte Leitungen oder verbaute Gebäudeteile) versichert. Dadurch können nicht nur die Kosten für die gestohlenen Bauteile ersetzt werden, sondern auch die Wiederherstellungskosten für die beschädigten Bereiche. Je nach Vertragsumfang können zusätzlich Kosten für Aufräumarbeiten oder Schadensuchmaßnahmen mitversichert sein, wenn etwa Leitungsverläufe überprüft oder beschädigte Stellen lokalisiert werden müssen. Dieses Praxisbeispiel verdeutlicht, dass das Diebstahlrisiko auf Baustellen selten bei „Materialverlust“ endet, sondern häufig umfangreiche Reparaturen, zeitliche Verzögerungen und Folgekosten nach sich zieht und damit ohne passende Absicherung schnell zu einer erheblichen finanziellen Belastung werden kann.
Beispiel 2: Hochwasser
Bei Schäden durch Hochwasser kann eine Bauleistungsversicherung leisten, wenn das Bauvorhaben durch stark ansteigendes Wasser plötzlich beschädigt wird. Ein typisches Praxisbeispiel ist eine überflutete Baugrube nach extremen Regenfällen oder nach Hochwasser in der Umgebung: Wasser dringt in den Kellerrohbau ein, unterspült frisch eingebrachte Bodenplatten oder spült Erde und Schlamm in bereits vorbereitete Bereiche. Dadurch können Dämmung und Betonflächen beschädigt werden und müssen teilweise zurückgebaut und neu hergestellt werden. Je nach Tarif und Einschluss der entsprechenden Gefahr übernimmt die Bauleistungsversicherung dann die Kosten für die Wiederherstellung sowie (wenn im Tarif vereinbart) zusätzliche Aufräum- und Reinigungsarbeiten.
Beispiel 3: Nachhaftung
Ein weiteres Beispiel ist die sogenannte Nachhaftung. Diese greift, wenn ein Schaden zwar erst nach Abschluss der Bauphase oder nach Abnahme auffällt, seine Ursache aber eindeutig in der Bauzeit hatte. Beispielsweise kann es passieren, dass ein Abflussrohr während der Bauphase unbemerkt mit Bauschutt oder Kies teilweise verstopft wird. Zunächst wirkt alles funktionsfähig, doch erst Wochen oder Monate später kommt es zu einem Rückstau und zu Wasseraustritt, der Bauteile beschädigt. Wenn die Bauleistungsversicherung eine Nachhaftung enthält, kann sie auch dann noch leisten, obwohl die eigentliche Bauzeit formal bereits beendet ist. Dabei immer vorausgesetzt, der Versicherungsumfang und die Nachhaftungsfrist decken das Szenario ab.
Exkurs: Abgrenzung der Bauleistungsversicherung zur Feuerrohbauversicherung
Die Abgrenzung zwischen Bauleistungsversicherung und Feuerrohbauversicherung ist nicht immer ganz leicht, weil beide während der Bauphase Schäden am entstehenden Gebäude betreffen.
Die Bauleistungsversicherung versichert grundsätzlich alle Lieferungen und Leistungen, die für den Neu- oder Umbau bestimmt sind. Sie springt also bei vielen typischen Baustellenrisiken ein wie zum Beispiel bei Schäden durch Unwetter, Vandalismus, Ungeschick oder auch Diebstahl fest verbundener Teile (je nach Tarif).
Die Feuerrohbauversicherung (meist Bestandteil einer späteren Wohngebäudeversicherung) deckt dagegen allem den Rohbau gegen Feuer ab. Manche Tarife können zwar deutlich mehr leisten, aber das ist am Markt sehr unterschiedlich. Gefahren wie Sturm, Leitungswasser, Vandalismus oder Elementarschäden sind je nach Anbieter, Tarif und Vertragsgestaltung häufig nicht oder nur sehr eingeschränkt enthalten.
Da viele Feuerrohbauversicherungen eben nur das Feuerrisiko absichern, wird häufig empfohlen, zusätzlich eine Bauleistungsversicherung abzuschließen, damit der Rohbau auch gegen andere Bauphasen-Risiken geschützt ist. Wenn der Rohbau stattdessen gegen alle wichtigen Gefahren abgesichert werden soll, lohnt sich eine individuelle Prüfung: In manchen sehr guten Rohbau-/Wohngebäudetarifen ist bereits ein deutlich umfassenderer Schutz möglich.
Nimm für eine individuelle Prüfung gerne Kontakt mit uns auf!
Wohngebäude- und Feuerrohbauversicherung
Die Wohngebäudeversicherung zählt zu den wichtigsten Absicherungen rund um eine Immobilie, sobald der Bau fertiggestellt ist. Sie schützt das Gebäude selbst: Beispielsweise Wände, Dach, Fenster, Leitungen und fest verbaute Bestandteile sind vor den finanziellen Folgen typischer Schäden wie Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel abgesichert. Je nach Tarif und Zusatzbausteinen können auch weitere Risiken abgedeckt werden, etwa Elementarschäden wie Überschwemmung, Starkregen oder Rückstau. Damit stellt die Wohngebäudeversicherung sicher, dass im Schadenfall nicht der Eigentümer allein für hohe Reparatur- oder Wiederaufbaukosten aufkommen muss.
Gerade bei Neubauten beginnt der sinnvolle Versicherungsschutz jedoch nicht erst mit dem Einzug, sondern bereits während der Bauphase. In dieser Zeit spielt die Feuerrohbauversicherung eine zentrale Rolle. Sie bietet Schutz für den Rohbau gegen Brandereignisse wie etwa durch Bauarbeiten, Blitzschlag oder andere Feuergefahren.
Wichtig ist dabei: In vielen Tarifen bezieht sich dieser Schutz tatsächlich nur auf Feuer! Schäden durch Sturm, Hagel oder andere Einflüsse sind häufig nicht Bestandteil der Feuerrohbauversicherung.
Deshalb ist es entscheidend, die Deckung genau zu prüfen und gegebenenfalls durch passende Lösungen zu ergänzen, damit der Rohbau nicht ungewollt Versicherungslücken aufweist. Zusammen betrachtet bilden Wohngebäude- und Feuerrohbauversicherung somit die Grundlage für eine durchgängige Absicherung der Immobilie und zwar von der Bauphase bis zur langfristigen Nutzung.
Wichtig: Umwandlung der Feuerrohbauversicherung in eine Wohngebäudeversicherung
Sofern Du für das Bauvorhaben die beitragsfreie Feuerrohbauversicherung beantragt hast, besteht während der Bauphase zunächst ein grundlegender Versicherungsschutz für den Rohbau. Bei guten Tarifen sind sowohl Schäden durch Feuerereignisse wie Brand, Blitzschlag oder Explosion als auch zusätzliche Absicherungen eingeschlossen. Dieser Schutz ist insbesondere während der Bauzeit wichtig, da das Gebäude in dieser Phase noch nicht vollständig gesichert ist und Brandgefahren beispielsweise durch Bauarbeiten oder provisorische Installationen erhöht sein können.
Sobald das Gebäude bezugsfertig ist beziehungsweise der Bezug erfolgt, wandelt sich die beitragsfreie Feuerrohbauversicherung automatisch in eine vollwertige Wohngebäudeversicherung um. Ab diesem Zeitpunkt gilt nicht mehr nur die Rohbau-Absicherung, sondern das Objekt ist (abhängig vom gewählten Tarif) dauerhaft im vereinbarten Umfang versichert. Typischerweise umfasst die Wohngebäudeversicherung dann nicht nur Feuer, sondern zusätzlich auch Schäden durch Leitungswasser sowie Sturm und Hagel. Je nach Vereinbarung können außerdem weitere Leistungen und Zusatzbausteine (zum Beispiel besondere Gebäudebestandteile wie Photovoltaik oder Wärmepumpe) eingeschlossen sein.
Wichtig ist dabei, dass die Umwandlung reibungslos funktioniert und keine Deckungslücke entsteht: Daher sollten Fertigstellung und Bezug rechtzeitig gemeldet werden und die Angaben zum Gebäude (z.B. Wohnfläche, Bauweise, Ausstattung) korrekt und vollständig sein.
Ein lückenloser Versicherungsschutz vom Rohbau bis zum dauerhaft genutzten Wohngebäude ist für Bauherren und Eigentümer entscheidend!
Feuerrohbau-/Wohngebäudeversicherung - Vergleich von Anbietern und Tarifen
Wie wir bereits gesagt haben, ist bei vielen Feuerrohbauversicherungen als Gefahr nur Feuer versichert. Wir haben einige Anbieter und Tarife dahingehend untersucht, welche Gefahren in der Feuerrohbauversicherung versichert sind.
Anbieter | Tarif | versicherte Gefahren |
|---|---|---|
Adam Riese | Riesig | nur Feuer |
Allianz | Komfort | alle versicherten Gefahren |
Adcuri/Barmenia | Premium | Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel |
Adcuri/Barmenia | Spezialkonzept (bei uns erhältlich) | alle versicherten Gefahren |
Alte Leipziger | Comfort | Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel |
Alte Leipziger | Spezialkonzept (bei uns erhältlich) | alle versicherten Gefahren |
AXA | Komfort | alle versicherten Gefahren |
DEVK | Premium | Feuer, Sturm und Hagel |
Die Bayerische | Prestige | Brand, Blitzschlag, Explosion, Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder seiner Ladung, Schäden durch Leitungswasser, Schäden durch Sturm und Hagel vor Bezugsfertigkeit nur wenn das Gebäude fertig gedeckt ist, alle Außentüren eingesetzt sind und alle Fenster verglast oder in anderer Weise gleichwertig verschlossen sind. |
Domcura | Top Schutz | Feuer, Sturm, Hagel |
Grundeigentümerversicherung (GEV) | Protect+ Premium | Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel |
HDI | Premium | Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel |
Helvetia | Premium | nur Feuer |
Interrisk | XXL | nur Feuer |
Mecklenburgische | Komfortdeckung | nur Feuer, max. 12 Monate |
R+V | Comfort | nur Feuer |
Universa | Best | Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel (sofern vereinbart) bis zu 36 Monate |
VHV | Klassik-Garant Exklusiv | Feuer, Sturm, Hagel |
Zurich | PrivatSchutz Top | nur Feuer |
Wie man sieht, sind Elementargefahren, Leitungswasser, Blitzeinschlag, Vandalismus und viele weitere Gefahren bei den meisten Anbietern nicht versichert. Oft ist der Rohbau auch nur bei einer Dauer von bis zu 12 Monaten versichert. Wenn das Bauvorhaben länger dauert, ist man oftmals nicht versichert. Man stelle sich mal folgendes Szenario vor: Es gibt ein Hochwasser wie an der Ahr und das fast fertige Haus wird weggespült, Schaden 500.000 Euro. In vielen Rohbauversicherungen wäre man nun nicht versichert. Das ist natürlich ein heftiges Szenario, doch ist es nicht unmöglich.
Abgrenzung zur Hausratversicherung
Wichtig ist die klare Abgrenzung zwischen der Wohngebäudeversicherung und der Hausratversicherung: Die Wohngebäudeversicherung schützt ausschließlich das Gebäude selbst sowie fest mit dem Gebäude verbundene Bestandteile.
Dazu zählen beispielsweise:
- Wände
- Dach
- Fenster
- Türen
- fest verlegte Bodenbeläge
- sanitäre Anlagen sowie Heizungs- und Elektroinstallationen & Co.
Nicht versichert sind hingegen bewegliche Gegenstände und Einrichtung, also etwa Möbel, Kleidung, Elektrogeräte oder sonstiger persönlicher Besitz. Diese Schäden wären im Regelfall über eine separate Hausratversicherung abzusichern. Während die Wohngebäudeversicherung somit den baulichen Bestand schützt und im Schadenfall für Reparatur- bzw. Wiederherstellungskosten aufkommt, sichert die Hausratversicherung den Wert des Inventars innerhalb der Wohnung oder des Hauses ab.
Gleichzeitig auf Bauleistungsversicherung und Rohbauversicherung setzen
Da die Feuerrohbauversicherung in vielen Tarifen tatsächlich nur Schäden durch Feuerereignisse absichert und auch sonst nicht alle Risiken einschließt, sollte vor der Bauphase geprüft werden, ob ein weitergehender Versicherungsschutz erforderlich ist. Gerade bei Neubauten ist der Rohbau verschiedenen Risiken ausgesetzt, die über reine Brandgefahren hinausgehen wie beispielsweise Schäden durch Sturm, Hagel, Starkregen, Vandalismus oder auch unvorhergesehene Beschädigungen an bereits erbrachten Bauleistungen. Für eine umfassendere Absicherung darf deshalb keinesfalls auf die oben beschriebene Bauleistungsversicherung verzichtet werden. Sie schützt den Bauherrn vor finanziellen Folgen, wenn Bauleistungen oder Baumaterialien während der Errichtungsphase beschädigt oder zerstört werden.
Darüber hinaus sollte natürlich auch weiterhin die Bauherrenhaftpflichtversicherung berücksichtigt werden. Sie greift, wenn Dritte im Zusammenhang mit der Baustelle zu Schaden kommen, etwa durch herabfallende Bauteile, unzureichend gesicherte Baugruben oder andere Gefahrenquellen auf dem Grundstück.
Bauherrenrechtsschutzversicherung
Eine Bauherren-Rechtsschutzversicherung kann für Bauherren durchaus sinnvoll sein, da Bauvorhaben häufig mit einem erhöhten Konfliktpotenzial (vor allem mit Lieferanten) verbunden sind. Während Versicherungen wie die Bauherrenhaftpflicht oder Bauleistungsversicherung vor Sach- und Haftpflichtschäden schützen, schützt die Bauherren-Rechtsschutzversicherung vor finanziellen Kosten rechtlichen Auseinandersetzungen im Rahmen eines Bauprojekts. Dazu zählen zum Beispiel Anwalts- und Gerichtskosten sowie häufig auch Kosten für notwendige Gutachter oder Sachverständige.
Typische Streitpunkte ergeben sich beispielsweise aus Mängeln am Bau, Verzögerungen, Streit über Rechnungen, Nachträge oder nicht ordnungsgemäß erbrachte Leistungen.
Auch Konflikte mit Architekten oder Bauleitern (etwa aufgrund von Planungs- oder Überwachungsfehlern) können für Bauherren sehr kostspielig werden. Da die Streitwerte im Baubereich schnell sehr hoch ausfallen können, bietet eine Bauherren-Rechtsschutzversicherung die Sicherheit, eigene Ansprüche konsequent durchsetzen oder unberechtigte Forderungen abwehren zu können, ohne dass das Prozesskostenrisiko zum entscheidenden Hindernis wird.
Wichtig ist dabei, den Leistungsumfang genau zu prüfen: Viele klassische Privat-Rechtsschutzversicherungen schließen Streitigkeiten rund um Bau- und Werkverträge ausdrücklich aus. Eine gute Bauherren-Rechtsschutzversicherung sollte daher den Bereich des Werkvertrags- bzw. Vertragsrechtsschutzes in Zusammenhang mit dem Bauvorhaben abdecken und idealerweise auch die Kosten für Sachverständige einschließen. Ebenso ist entscheidend, dass der Vertrag rechtzeitig vor Beginn des Bauvorhabens abgeschlossen wird, da Wartezeiten oder bereits bekannte Konflikte zu Einschränkungen beim Versicherungsschutz führen können.
Verfügbare Anbieter und deren Leistungen - hier kannst du eine Bauherrenrechtsschutzversicherung abschließen
Zu beachten ist, dass dieses Thema nur von sehr wenigen Versicherern überhaupt angeboten wird.
Am Markt sind insbesondere zwei Lösungen relevant:
- Zum einen die ARAG im Premium-Rechtsschutz, wobei die Kostenübernahme für Bauherrenrechtsschutz hier auf bis zu 10.000 Euro begrenzt ist.
- Zum anderen die ÖRAG (Sparkassenumfeld) mit einer Versicherungssumme von bis zu 100.000 Euro.
Die Bauherrenrechtsschutzversicherung der ÖRAG ist allerdings nur dann abschließbar, wenn die Finanzierung über eine Sparkasse erfolgt oder alternativ ein weiteres Produkt im Zusammenhang mit der Immobilie abgeschlossen wird.
Um diesen Anforderungen der ÖRAG gerecht zu werden, kommen beispielsweise die folgenden Produkte infrage:
- Private Rechtsschutzkombination (PVHB)
- Bauleistungsversicherung (sehr sinnvoll)
- Bauhelferunfallversicherung
Gerne helfen wir dir selbstverständlich bei der Beantragung einer der zwei Rechtsschutzversicherungen. Melde dich dazu gerne bei uns.
Hohe Rechtskosten: Daher bietet eine Bauherrenrechtschutzversicherung Sicherheit
Die Relevanz der Bauherrenrechtschutzversicherung ergibt sich vor allem aus dem hohen Kostenrisiko, das bei baurechtlichen Streitigkeiten entsteht.
Dafür möchten wir das Praxisbeispiel eines Statik-/Rissschaden am Rohbau anführen (Streitwert 200.000 €):
Während der Bauphase entstehen Risse im Mauerwerk beziehungsweise Setzungsrisse. Die Vermutung: Probleme bei Fundament und Bewehrung oder mangelhafte Ausführung. Der Unternehmer spielt es herunter („nur Putzrisse“). Der Bauherr stoppt jedoch Zahlungen und verlangt Nachbesserung.
Für die Beseitigung (inklusive Bauverzug, Rückbau, Neuherstellung, zusätzliche Sicherungsmaßnahmen) werden 200.000 € angesetzt. Das ist eine Größenordnung, die bei statischen Themen realistisch ist:
- Streitwert: 200.000 €
- Prozesskosten (1. Instanz): in der Größenordnung von 22.000 €
- Gutachter/Sachverständige: häufig zusätzlich 5.000–15.000 € (bei Statik teils deutlich mehr)
Das bedeutet: Schon ein einziges Verfahren kann Kosten von 30.000 € oder mehr verursachen und genau hier wird der Unterschied zwischen 10.000 € Deckung und 100.000 € Deckung extrem relevant.
Problematik: Kostenrisiko und Vorfinanzierung aus eigenen Mitteln
In der Praxis besteht bei baurechtlichen Auseinandersetzungen häufig das Problem, dass Bauherren die erforderlichen Kosten für anwaltliche Vertretung und die ersten Schritte eines Verfahrens zunächst aus eigenen Mitteln vorfinanzieren müssen. Gerade zu Beginn ist die Beweislage jedoch oftmals noch nicht eindeutig, da technische Fragen meist erst durch Gutachten, Dokumentation und gegebenenfalls gerichtliche Sachverständige geklärt werden können.
Ohne eine entsprechende Absicherung ist es daher für viele Privatpersonen wirtschaftlich kaum darstellbar, mehrere zehntausend Euro für Anwalt, Gericht und Sachverständige aufzuwenden, bevor überhaupt zweifelsfrei feststeht, ob der Anspruch vollständig durchsetzbar ist oder welcher Vertragspartner letztlich verantwortlich gemacht werden kann. Eine Bauherren-Rechtsschutzversicherung kann genau an dieser Stelle entscheidend sein, da sie Bauherren ermöglicht, ihre Rechte konsequent zu verfolgen, ohne dass das Kostenrisiko oder die notwendige Vorfinanzierung zum ausschlaggebenden Hindernis wird.
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Risikolebensversicherung
Bedeutung der Risikolebensversicherung
Eine Risikolebensversicherung ist bei einer Immobilienfinanzierung unerlässlich. Sie sichert deine Familie finanziell ab, falls dir etwas zustößt. So können deine Lieben weiterhin die Raten für die Baufinanzierung bezahlen und müssen das Haus nicht verkaufen. Das ist besonders wichtig, wenn du der Hauptverdiener bist. Die Risikolebensversicherung ist also ein wichtiger Schutz für deine Familie. Es sollten immer beide Elternteile abgesichert werden, denn wenn der andere Elternteil sich primär um die Erziehung kümmert und verstirbt, so kannst du möglicherweise nur noch Teilzeit arbeiten und hast daher Einkommenseinbußen oder musst vielleicht jemanden für den Haushalt oder das Babysitting bezahlen.
vereinfachter Abschluss einer Versicherung bis zu 6 Monate nach Abschluss eines Kreditvertrages
Viele Versicherer bieten einen vereinfachten Abschluss einer Risikolebensversicherung an, wenn du sie innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Kreditvertrags abschließt. Das bedeutet, du musst nur wenige Gesundheitsfragen beantworten. Das ist besonders praktisch, wenn du keine Zeit für eine umfangreiche Gesundheitsprüfung hast oder ansonsten deutlich mehr Vorerkrankungen angeben müsstest. Sprich uns gerne an, wir vermitteln dir den passenden Tarif.
Wann ist sie notwendig? Was bedeutet Versicherung über Kreuz?
Eine Risikolebensversicherung ist immer dann notwendig, wenn du eine Baufinanzierung aufnimmst und deine Familie finanziell absichern möchtest. "Versicherung über Kreuz" bedeutet, dass du und dein Partner euch gegenseitig versichert. So ist im Todesfall eines Partners der andere abgesichert. Das ist besonders sinnvoll, wenn beide Partner zum Familieneinkommen beitragen. Es ist wichtig, dass ihr eine gute Baufinanzierung habt.
Krankentagegeldversicherung
Stell dir vor, du bist mitten im Hausbau, wirst schwer krank und fällst länger als 6 Wochen aus. Dein Einkommen sinkt, da du nur noch Krankengeld erhältst, aber die Raten für die Baufinanzierung laufen weiter. Eine Krankentagegeldversicherung zahlt dir in diesem Fall ein Tagegeld, damit du deine finanziellen Verpflichtungen weiterhin erfüllen kannst. So bist du vor unvorhergesehenen finanziellen Risiken geschützt, wenn du krank wirst und nicht arbeiten kannst. Der passende Tarif hilft dir dabei, dich abzusichern.
Leistungen und Optionen
Die Krankentagegeldversicherung zahlt dir ein vereinbartes Tagegeld, wenn du krankheitsbedingt arbeitsunfähig bist. Die Höhe des Tagegelds kannst du individuell festlegen. Maximal kannst du dein Netto absichern. Es gibt verschiedene Optionen, wie beispielsweise eine Karenzzeit, ab der die Versicherung zahlt. Achte darauf, dass die Leistungen der Versicherung zu deinen Bedürfnissen passen. In der Regel ist ein Schutz ab der 7. Woche erforderlich. Ein umfassender Versicherungsschutz ist hier wirklich wichtig.
Kosten einer Krankentagegeldversicherung
Die Kosten für eine Krankentagegeldversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise deinem Alter, deinem Gesundheitszustand und der Höhe des Tagegelds. Im Vergleich zu anderen Versicherungen beim Hausbau können die Kosten hier variieren. Lass dich am besten individuell beraten, um die passende Versicherung für deine Immobilienfinanzierung zu finden. Frag uns einfach!
Worauf achten bei der Wahl der richtigen Krankentagegeldversicherung?
Bei der Wahl der richtigen Krankentagegeldversicherung solltest du auf die Höhe des Tagegelds, die Karenzzeit und die Leistungen der Versicherung achten. Vergleiche verschiedene Angebote und lies dir die Versicherungsbedingungen genau durch. Eine gute Krankentagegeldversicherung bietet dir einen umfassenden Versicherungsschutz und schützt dich vor finanziellen Risiken im Krankheitsfall. Eine gute Absicherung ist hier das A und O.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Schutz vor finanziellen Risiken
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist neben der Risikolebensversicherung eine der wichtigsten Versicherungen für dich als Bauherr mit einer Baufinanzierung. Was passiert, wenn du deinen Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr ausüben kannst? Die BU zahlt dir eine monatliche Rente und schützt dich vor finanziellen Engpässen. So kannst du weiterhin deine Raten für die Immobilienfinanzierung bezahlen. Eine gute Absicherung ist das A und O.
Leistungen und Optionen
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen Beruf voraussichtlich 6 Monate zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Die Höhe der Rente kannst du individuell festlegen, zumindest bis zu bestimmten Höchstgrenzen. Bei vielen Anbietern ist die maximal versicherbare Rente auf 80% deines Nettoeinkommens begrenzt. Auf andere Berufe, die du theoretisch möglicherweise ausüben könntest, darf nicht verwiesen werden. Das nennt man Verzicht auf abstrakte Verweisung und ist heutzutage Standard bei guten Tarifen. Achte darauf, dass die Leistungen der Versicherung zu deinen Bedürfnissen passen. Eine Beitragsbefreiung im Leistungsfall ist heutzutage ebenfalls Standard. Achte auf einen umfassenden Versicherungsschutz, der alle wichtigen Risiken abdeckt.
beispielhafte kosten
Die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise deinem Alter, deinem Gesundheitszustand, deinem Beruf und der Höhe der Rente. Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger ist die Versicherung. Im Vergleich zu anderen Versicherungen beim Hausbau können die Kosten hier höher sein, aber die Absicherung ist es wert. Vergleiche die verschiedenen Tarife, um das beste Angebot zu finden. Die Bausumme spielt keine Rolle bei der BU.
Wie man die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung wählt
Bei der Wahl der richtigen Berufsunfähigkeitsversicherung solltest du auf die Höhe der Rente, die Leistungen der Versicherung und die Versicherungsbedingungen achten. Lass dich am besten individuell beraten, um die passende Versicherung für deine Situation zu finden. Wir testen Versicherungen auf Herz und Nieren und helfen dir, den besten Tarif zu finden. So bist du umfassend abgesichert und kannst beruhigt bauen.
Unfallversicherung
Warum ist eine Unfallversicherung wichtig?
Beim Hausbau kann es schnell zu Unfällen kommen. Eine private Unfallversicherung schützt dich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls, der zu einer dauerhaften Beeinträchtigung führt. Sie zahlt beispielsweise eine Invaliditätsleistung, mit der du dein Haus behindertengerecht umbauen oder andere Kosten decken kannst. So bist du finanziell abgesichert, falls du durch einen Unfall beim Hausbau zu Schaden kommst. Der passende Tarif hilft dir dabei.
Bauhelfer müssen über Berufsgenossenschaft angemeldet werden
Wenn du Bauhelfer auf deiner Baustelle einsetzt, musst du diese unbedingt bei der zuständigen Berufsgenossenschaft anmelden. Die Berufsgenossenschaft ist die gesetzliche Unfallversicherung für Bauhelfer und kommt für die Kosten von Arbeitsunfällen auf. Versäumst du die Anmeldung, kann es im Schadensfall teuer werden. Denk daran, deine Bauhelfer richtig abzusichern und melde sie an. Das ist deine Pflicht als Bauherr!
Deckung bei Bauunfällen
Die private Unfallversicherung zahlt in der Regel auch bei Bauunfällen, sofern diese nicht durch grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden. Achte darauf, dass deine Versicherung auch Unfälle im Zusammenhang mit deinem Bauvorhaben abdeckt. So bist du umfassend versichert, falls es auf deiner Baustelle zu einem Unfall kommt. Prüfe, ob dein Versicherungsschutz ausreichend ist. Bei grober Fahrlässigkeit kann es sein, dass dein Versicherer sich weigert, den Schaden zu decken.
Vergleich von Anbietern und Tarifen
Vergleiche die Angebote verschiedener Anbieter und Tarife, um die passende Unfallversicherung für deine Bedürfnisse zu finden. Achte auf die Höhe der Invaliditätsleistung, die Leistungen im Todesfall und die zusätzlichen Leistungen, wie beispielsweise eine Sofortleistung nach einem Unfall. Eine gute Unfallversicherung bietet dir einen umfassenden Versicherungsschutz und schützt dich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. Wir helfen dir gerne dabei, den passenden Tarif zu finden. Bei unserer Testsieger-Unfallversicherung sind sämtliche Bauhelfer kostenfrei über deine Unfallversicherung versichert. Wenn du daran Interesse hast, schreibe uns gerne an.
Die wichtigsten Versicherungen für Bauherren im Überblick
Bauherrenhaftpflichtversicherung
deckt Haftpflichtansprüche Dritter bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden durch die Bautätigkeit ab und schützt Bauherren vor unbegrenzten finanziellen Forderungen
Bauleistungsversicherung
schützt während der Bauphase vor unvorhergesehenen Beschädigungen oder Zerstörungen der Bauleistung (z. B. Sturm, Vandalismus, Materialfehler) und verhindert hohe Kostenrisiken
Wohngebäude-/Feuerrohbauversicherung
schützt den Rohbau gegen Feuerschäden und das fertige Gebäude gegen Gefahren wie Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel, sichert damit die Kapitalbindung und den Gebäudewert und ist oft Bedingung für Kreditgeber.
Bauherrenrechtsschutzversicherung
übernimmt die Kosten für juristische Auseinandersetzungen rund ums Bauprojekt (z. B. Streit mit Handwerkern, Architekten, Nachbarn oder Versicherern) und reduziert so das Kostenrisiko bei Konflikten, eine klassische Rechtsschutzversicherung bietet hier keine Deckung
Risikolebensversicherung
sichert im Todesfall finanzielle Verpflichtungen wie die Baufinanzierung oder Hinterbliebenenunterhalt ab, damit deine Familie nicht das Haus verkaufen muss
Krankentagegeldversicherung
zahlt bei längerer Arbeitsunfähigkeit ein tägliches Krankengeld als Ergänzung zur Krankenversicherung, sodass auch bei längerer Krankheit dein Nettoeinkommen gleich bleibt und du die Kreditrate weiter bedienen kannst
Berufsunfähigkeitsversicherung
leistet eine monatliche Rente bei Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall und schützt so langfristig Einkommen, Kreditraten und Lebenshaltungskosten während einer laufenden Baufinanzierung
Unfallversicherung
sichert gegen finanzielle Folgen von Unfällen ab, indem sie bei dauerhaften Unfallfolgen eine Einmalzahlung oder lebenslange Renten leistet; deckt Bergungs-, Rehabilitations- und Umbaukosten sowie Verdienstausfälle ab und bietet 24/7-Schutz für Bauherren, die sich gegen unerwartete Belastungen während der Bauphase und Rückzahlung von Krediten absichern möchten

Checkliste zum Hausbau: die wichtigsten Versicherungen für Bauherren zum kostenlosen Download
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Fazit zu den wichtigsten Versicherungen für Bauherren 2026
Ein Hausbau ist nicht nur ein finanzielles Großprojekt, sondern auch ein „Risikoprojekt“. Und zwar nicht, weil Bauherren grundsätzlich etwas falsch machen, sondern weil bei Bauvorhaben schlicht viele Dinge passieren können, die niemand zuverlässig planen kann: Wetterextreme, Diebstahl, Vandalismus, Missgeschicke oder teure Streitigkeiten rund um Mängel und Bauverzögerungen.
Gerade deshalb gilt: Die wichtigsten Versicherungen für Bauherren 2026 sind nicht „nice to have“, sondern in den meisten Fällen echte Pflichtabsicherung!
Diese vier Versicherungen zählen in der Praxis zu den wichtigsten Absicherungen:
- Bauherrenhaftpflichtversicherung (Pflicht aus Risikosicht): Sie schützt vor dem größten Risiko und zwar unbegrenzter Haftung, wenn Dritte geschädigt werden (Personen- oder Sachschäden). Ohne sie kann ein einziger Unfall die gesamte Baufinanzierung gefährden.
- Bauleistungsversicherung (Schutz vor teuren Bauphasen-Schäden): Sie übernimmt unvorhersehbare Schäden am Bau wie beispielsweise durch Unwetter, Vandalismus oder Ungeschick. Gerade bei wetterbedingten Schäden und Folgekosten ist sie oft der "Kostenretter".
- Wohngebäude- und Feuerrohbauversicherung (Grundabsicherung des Rohbaus + spätere Dauerlösung): Die Feuerrohbauversicherung deckt in vielen Tarifen nur das Feuerrisiko ab, ist aber während des Rohbaus unverzichtbar. Nach Fertigstellung wird daraus die Wohngebäudeversicherung. Wichtig: frühzeitig korrekt beantragen und nach Fertigstellung sauber umstellen/melden.
- Bauherrenrechtsschutzversicherung (optional, aber bei Streit extrem wertvoll): Wenn es kracht (Mängel, Verzögerungen, Statik, Nachträge), geht es schnell um Streitwerte im sechsstelligen Bereich. Ohne passenden Rechtsschutz scheitern viele Bauherren nicht am Recht, sondern am Kostenrisiko.
Nicht jeder Bauherr erlebt einen Schaden. Aber wenn etwas passiert, wird es meist richtig teuer. Und genau dafür sind diese Versicherungen da: Nicht, um „irgendwas versichert zu haben“, sondern um das Bauvorhaben und sich selbst gegen die Risiken zu schützen, die sonst existenzbedrohende Zusatzkosten auslösen können.
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Häufige Fragen
Für Bauherren sind 2026 vor allem vier Versicherungen entscheidend, weil sie die größten finanziellen Risiken rund um Baustelle, Bauphase und mögliche Streitigkeiten abdecken. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung ist dabei die wichtigste Basis, weil Bauherren für Schäden an Dritten im Zweifel unbegrenzt haften können. Ergänzend schützt die Bauleistungsversicherung den entstehenden Bau gegen unvorhersehbare Schäden während der Bauphase. Für den Rohbau ist die Feuerrohbauversicherung (meist als beitragsfreie Vorstufe zur späteren Wohngebäudeversicherung) zentral, damit das Gebäude zumindest gegen Brandereignisse abgesichert ist. Optional, aber bei Konflikten extrem wertvoll, ist eine Bauherrenrechtsschutzversicherung, weil Streitigkeiten beim Bau schnell sehr hohe Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten verursachen können. Eine Krankentagegeld-, Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung sollte generell jede Person haben unabhngig von einem möglichen Bauvorhaben.

Als Bauherr gilt man bereits dann, wenn man ein Bauvorhaben auf eigene Rechnung und Verantwortung durchführen lässt. Das ist nicht an ein Unternehmen gebunden, sondern betrifft auch Privatpersonen, die ein Einfamilienhaus bauen, anbauen oder umfangreich umbauen lassen. Praktisch beginnt die Bauherrenrolle häufig schon sehr früh, etwa wenn Verträge geschlossen werden, die Baustelle eingerichtet wird oder erste Arbeiten am Grundstück stattfinden, weil ab diesem Zeitpunkt auch Risiken und Pflichten entstehen können.
Die wichtigsten Bauherrenversicherungen sollten idealerweise vor dem tatsächlichen Baustart abgeschlossen werden, weil Versicherer häufig keine Risiken versichern, die bereits „angelaufen“ sind. Besonders bei Haftpflicht- und Bauleistungsversicherung kann es sonst passieren, dass Schäden in der Frühphase nicht abgedeckt sind oder der Abschluss nur noch eingeschränkt möglich ist. Bei der Feuerrohbauversicherung ist es ebenfalls wichtig, rechtzeitig zu starten, weil der Rohbau in der frühen Phase bereits Brandrisiken ausgesetzt sein kann. Beim Bauherrenrechtsschutz gilt zusätzlich: Viele Tarife haben Wartezeiten oder schließen bereits absehbare Konflikte aus und müssen daher vor Baubeginn abgeschlossen werden.
Die Kosten für eine Bauherrenhaftpflichtversicherung sind im Verhältnis zum Risiko meist überraschend niedrig und hängen vor allem von der Bausumme, dem Umfang des Projekts und der Laufzeit ab. Man kann in etwa mit einem 5-Tausendstel der Bausumme rechnen: Für ein 500.000 Euro Bauprojekt würden also Versicherungskosten von 100 Euro für das gesamte Projekt anfallen. Bei einer guten Privathaftpflichtversicherung ist der Schutz sogar kostenfrei enthalten.
Gesetzlich ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht verpflichtend, praktisch ist sie aber eine der wenigen Versicherungen, die man beim Hausbau als echte Pflichtabsicherung betrachten sollte. Der Grund ist simpel: Bauherren haften für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die im Zusammenhang mit der Baustelle entstehen, in unbegrenzter Höhe. Gerade Personenschäden können schnell Summen erreichen, die eine private finanzielle Belastbarkeit deutlich übersteigen. Deshalb ist die Bauherrenhaftpflicht weniger eine Komfortversicherung, sondern in der Realität eine Absicherung gegen existenzbedrohende Haftungsfälle.
Ja — die Bauherrenhaftpflicht ist sehr sinnvoll und in den meisten Fällen unverzichtbar. Als Bauherr haftest du für Personen-, Sach- & Vermögensschäden, die auf der Baustelle Dritten entstehen (z. B. herabfallende Teile, Umfallen von Gerüsten, Schäden am Nachbargrundstück). Eine solche Versicherung schützt dich vor hohen Schadenersatzforderungen und Prozesskosten. Achte darauf, dass im Vertrag typische Risiken während der Bauphase, Fremdfirmen und private Bauhelfer abgedeckt sind.
Ob die private Haftpflichtversicherung genügt, hängt stark vom Tarif ab. Manche Privathaftpflichtversicherungen decken kleinere Bau- oder Umbauvorhaben bis zu einer bestimmten Bausumme mit ab, bei Neubauprojekten ist das jedoch häufig ausgeschlossen oder nur sehr begrenzt enthalten. Genau hier liegt die Gefahr, weil sich Bauherren oft in falscher Sicherheit wiegen. Man sollte deshalb die Bedingungen konkret prüfen lassen, denn sobald der Neubau oder eine größere Baustelle nicht eindeutig eingeschlossen ist, braucht es eine separate Bauherrenhaftpflichtversicherung.
Die Feuerrohbauversicherung schützt den Rohbau in erster Linie gegen Feuerereignisse wie Brand, Blitzschlag oder Explosion. Die Bauleistungsversicherung ist teilweise breiter angelegt und deckt viele unvorhersehbare Schäden am entstehenden Bau ab, die während der Bauphase typischerweise auftreten können, etwa durch Unwetter, Vandalismus oder Missgeschicke. Weil viele Feuerrohbauversicherungen tatsächlich nur das Feuerrisiko versichern, entsteht ohne Bauleistungsversicherung häufig eine Schutzlücke für genau die Schäden, die in der Bauphase besonders realistisch sind.
Diebstahl ist ein besonders heikles Thema, weil der Versicherungsschutz je nach Tarif stark schwankt. Oft sind nur fest mit dem Gebäude verbundene Teile versichert, während lose gelagertes Material oder Werkzeuge auf der Baustelle nicht automatisch eingeschlossen sind. Außerdem gibt es häufig Anforderungen an Sicherungsmaßnahmen, etwa verschlossene Türen oder bestimmte Schutzvorkehrungen. Damit es im Schadenfall nicht zur bösen Überraschung kommt, muss im Vertrag klar geregelt sein, ob und in welchem Umfang Diebstahl abgedeckt ist und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.
Nachhaftung bedeutet, dass die Versicherung auch dann noch leisten kann, wenn ein Schaden erst nach Ende der Bauphase entdeckt wird, die Ursache aber eindeutig in der Bauzeit entstanden ist. Das ist vor allem bei verdeckten Bereichen relevant, etwa bei Leitungen, Abflüssen oder Abdichtungen, bei denen sich ein Problem oft erst Wochen oder Monate später zeigt. Ob und wie lange eine Nachhaftung gilt, hängt vom Tarif ab, weshalb man die Nachhaftungsfrist und die Voraussetzungen unbedingt im Vertrag prüfen sollte.
Bei einer Baufinanzierung verlangen viele Kreditgeber, also in der Regel Banken mindestens eine Wohngebäudeversicherung ab Bezugsfertigkeit bzw. häufig schon für den Rohbau, damit das finanzierte Objekt zumindest gegen Feuer versichert ist. Zusätzlich kann die Bank eine Absicherung gegen Bauleistungsversicherung und den Nachweis einer Bauherrenhaftpflichtdeckung fordern. Ebenfalls relevant ist eine Risikolebensversicherung, also der Absicherung im Todesfall. Eine Bauleistungs-, Bauherrenrechtsschutz-, eine Krankentagegeld-, Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung werden zwar oftmals nicht vom Kreditgeber vorgeschrieben, sollten jedoch auch vorhanden sein. Kläre vor Vertragsabschluss mit dem Kreditgeber konkret, welche Policen verlangt werden und ab welchem Baufortschritt sie wirksam sein müssen.
Du solltest während der Bauphase mindestens eine Rohbau-/Feuerversicherung abschließen. Viele Wohngebäudeversicherer bieten eine Rohbau- oder Feuerrohbauversicherung an, die speziell für die Bauzeit gilt und später in eine vollständige Wohngebäudeversicherung übergeht. Die reine Wohngebäudeversicherung im späteren Umfang greift meist erst, wenn das Gebäude bestimmte Fertigstellungsgrade erreicht hat; Banken fordern jedoch oft einen Versicherungsschutz bereits für den Rohbau. Zusätzlich empfiehlt sich die Bauleistungsversicherung für Schäden durch höhere Gewalt, Vandalismus oder Unfälle während der Bauausführung.
Ja. Wenn sich das Gebäude während der Bauphase in Bauzustand oder Wert gegenüber der Ausgangsplanung verändert (z. B. Aufstockung, Anbau, erhebliche Wertsteigerung durch hochwertigere Ausführung), musst du das deiner Wohngebäudeversicherung melden und die Versicherungssumme anpassen. Ansonsten droht eine Unterversicherung und im Schadensfall wird die Leistung gekürzt.
Wie in jedem Schadenfall solltest du versuchen, erst einmal Ruhe zu bewahren und die Gefahrenquelle zu sichern, um Folgeschäden zu vermeiden. Dann solltest du den Schaden unverzüglich deinem Versicherer melden und alle relevanten Informationen bereithalten: Bauvertrag, Baupläne, Fotos vom Schaden, Liste betroffener Materialien und beteiligte Firmen. Dokumentiere Zustand und Ursachen möglichst vollständig (Fotos, Datum, Zeugenaussagen). Informiere auch ggf. die Baufirma oder den Polier und überlasse Gutachten nur qualifizierten Sachverständigen; oft benennt die Versicherung einen Gutachter. Halte Kontaktprotokolle, Rechnungen und Aufwandsnachweise bereit, um die Schadenabwicklung zu beschleunigen.
Versicherungen minimieren finanzielle, rechtliche und planungsbedingte Risiken beim Hausbau. Sie schützen dich vor Haftpflichtansprüchen Dritter durch eine Bauherrenhaftpflicht, vor Schäden am Bau durch Feuer, Sturm oder weitere Gefahren (Feuerrohbau-/Bauleistungsversicherung), oder bspw. vor Kosten für Rechtsstreitigkeiten mit am Bau beteiligten Firmen.
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